Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Liebster Award

Liebster Award: der Ostwestfale im Rheinland ist nominiert

| 4 Kommentare

Das passiert mir auch nicht alle Tage: ich bin nominiert worden!

Und zwar wurde mir der Liebster Award verliehen. Liebster Award? Habt ihr nie gehört? Kein Problem. Ich helfe euch auf die Sprünge.

Was ist eigentlich dieser “Liebster Award”?

Der “Liebster Award” ist eine Auszeichnung von Bloggern für Bloggern. Der Award soll die Vernetzung von Bloggern fördern und beim Entdecken neuer Blog-Perlen helfen. Mich hat beispielsweise der Opa nominiert und mir elf Fragen gestellt.

Ich werde die Fragen beantworten und mir parallel auch elf neue Fragen ausdenken und sie an meine Lieblingsblogger weiterreichen, die ihrerseits meine Fragen beantworten. Klingt simpel? Ist es auch.

Und weil die Nominierung vom Opa Blog vorgenommen worden ist, fühle ich mich mit dieser Auszeichnung ganz besonders geehrt. Und das kommt wirklich nicht alle Tage vor. Vielen Dank an den Opa und es versteht sich von selbst, dass ich den Staffelstab aufnehme und seine elf Fragen beantworte.

Opas elf Fragen und meine Antworten

Meine größte Stärke ist

Meine Bescheidenheit 🙂 Aber Spaß beiseite. Ich bin wirklich bescheiden in der Art, dass ich nicht gern im Rampenlicht stehe und mich oftmals eher zurücknehme und nicht nach vorn drängele. Auch selbst dann nicht, wenn ich es mir eigentlich erlauben könnte.

Eine weitere Stärke ist, dass ich gut zuhören kann. Wirklich gut zuhören. Das sagen zumindest einige Menschen über mich, die mich gut kennen. Denn meist ist es doch so: diejenigen, die von sich behaupten, gut zuzuhören, texten ihren Gesprächspartner über kurz oder lang mit eigenen Themen zu. Da bin ich anders.

Meine größte Schwäche ist

Liebster Award

Als erstes fällt mir meine Harmoniesucht ein. Ich mag es nicht, wenn es im zwischenmenschlichen Bereich latente oder offensichtliche Spannungen gibt. Ich möchte dann direkt klärend eingreifen und versuche, Harmonie zu stiften.

Das ist oft gut, manchmal aber auch nicht. Insbesondere dann nicht, wenn ich bei solchen Aktionen Schaden nehme und mich stark zurücknehme, um die Harmonie nicht zu gefährden. Denn manchmal helfen auch Disharmonien.

Am meisten Angst habe ich vor …?

Fröschen. Ernsthaft. Das ist kein Witz. Seit klein auf haben mich diese mehr oder weniger kleinen, grünen oder oliven glitschigen Amphibien nachhaltig geängstigt. An den Auslöser dieses Dilemmas kann ich mich allerdings nicht mehr wirklich erinnern.

Ich erinnere nur eine Situation, als ich als Grundschüler mit einigen Freunden in der alten Heimat in Ostwestfalen „an der Bache“ (also an einem Bach) gespielt habe. Das Rinnsal fließt entlang der Hauptstraße vor den Toren des Dorfes und man muss aufpassen, nicht von den vorbeifahrenden Autos erwischt zu werden.

Während wir also dort Staudämme gebaut haben und Steine gesammelt haben, bin ich plötzlich auf eine fette Unke gestoßen. Das Biest war fast steinfarben und wurde von mir erst gar nicht als solches erkannt. Mit meinen Händen habe ich das kalte Tier berührt und mich so geekelt, dass ich schnell Reißaus genommen habe.

Seitdem rufen Frösche, Kröten, Unken und Konsorten Ekel, Panik und Angst in mir hervor. Ich bin in dieser Hinsicht auch nicht therapierbar. Auch meine beiden Söhne kennen diese Schwachstelle ihres Vaters und machen sich einen Spaß daraus, mich mit den kleinen Gefährten und meiner Phobie aufzuziehen.

Familie bedeutet für mich…?

Familie ist für mich das Wichtigste auf der Familie. Familie gibt mir Geborgenheit und das Gefühl, zu Hause zu sein. Familie ist manchmal anstrengend und nicht immer konfliktfrei, aber ich möchte niemals auf meine Familie verzichten.

‎Familie gibt mir auch Bodenhaftung, wenn ich abzuheben drohe. Familie gibt mir Rückhalt und Zuspruch. Familie zu haben und zu wissen, wie wertvoll sie ist, wird oftmals erst dann deutlich, wenn es einem Familienmitglied nicht gut geht.

Kinder sind für mich …?

Ich liebe meine beiden Söhne über alles. Sie sind ein Quell ewiger Freude und jeder Tag mit ihnen ist schön. Natürlich nicht. Der erste Satz stimmt, der zweite stimmt fast.

Natürlich gibt es auch Querelen und Streitereien mit den Kids. Insbesondere, wenn der große Sohn mit seinen zwölf Jahren mal mehr oder mal weniger stark pubertiert. Und auch die Auseinandersetzungen mit dem manchmal starrköpfigen kleinen Sohn sind kein Zuckerschlecken. Doch ich wachse auch an solchen Aufgaben.

Und ich versuche, meine für mich wichtigen und gelebten Werte an meine Sprösslinge weiterzugeben. Ehrlichkeit, Vertrauen, Pünktlichkeit und Hilfsbereitschaft sind vier der Tugenden, die für mich eine hohe Priorität besitzen.

Meine beiden Söhne sind wunderbar und ich kann und möchte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.

Mit … würde ich gerne mal …?

Ich hänge derzeit immer noch gedanklich an dem Rücktritt von Jürgen Klopp und muss oft darüber nachdenken. Warum hat der Trainer von Borussia Dortmund entschieden, die Brocken am Saisonende hinzuschmeißen? Ich verstehe es nicht.

Deshalb möchte ich gern mit Jürgen Klopp über seine Motive und den Ablauf dieser Gedankengänge sprechen und sie verstehen.

Eine Stunde im Wald spazieren gehen ist für mich …?

Wie lange ist es her, dass ich im Wald spazieren gegangen bin? Viel zu lange her. Doch das ist am 9. Mai 2015 anders. Dann werde ich am ersten Bloggerwandertag die Hermannshöhen rund um Bielefeld erwandern und endlich wieder im Wald spazieren gehen und die Natur genießen können.

Ein Spaziergang im Wald ist wie ein kleiner Urlaub für mich. Die Luft ist klar, die Vögel zwitschern und der Specht klopft an die Rinde – eine herrliche Vorstellung. Und das Wandern auf dem weichen Waldboden ist fast so schön wie ein einstündiger Lauf auf meiner Lieblingsstrecke.

Essen ist für mich …?

Ich liebe Essen. Und da kommt erneut das Laufen ins Spiel. Seitdem ich regelmäßig laufe, kann ich es mir erlauben, genussvoll zu essen und muss keine Sorgen haben, übermäßig zuzunehmen. Das ist ein gutes Gefühl.

Ich esse gern und schreibe genauso gern darüber bei mir im Blog. Insbesondere in den letzten Wochen war ich mindestens einmal pro Woche zu Abendveranstaltungen eingeladen und konnte zahlreiche Gerichte – und Bier! – ausprobieren.

Kochen ist für mich …?

Fast genauso gern wie ich esse, koche ich auch. Mit meiner Liebsten habe ich das stillschweigendee Abkommen, dass ich am Wochenende am Herd oder am Thermomix stehe und für die Mahlzeiten verantwortlich bin.

Mein Lieblingsgericht ist …?

Ich mag es eher gutbürgerlich. Als erstes fallen mir zwei Gerichte ein, die ich mir regelmäßig wünsche, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin.

Zum einen Spaghetti a la Mum, so habe ich das Essen getauft, und zum anderen eine kräftige Gemüsesuppe. Die Nudeln sind klassische Spaghetti mit einer Bolognese Sauce, die nur meine Mum so lecker und perfekt zubereiten kann.

Und die Suppe ist ebenfalls ein klassisches Gericht, für die als erstes eine Beinscheibe ausgekocht wird und dessen Sud die Grundlage für eine Suppe mit ganz viel buntem Gemüse, Markklößchen und Grießklößchen ist. Einfach lecker.

Bloggen ist für mich …?

Bloggen ist für mich mehr als nur ein Hobby. Bloggen ist für mich ein Lebensinhalt, der zwar viel Zeit in Anspruch nimmt, mir aber auch viele neue Möglichkeiten und Chancen eröffnet hat.

Das Bloggen hat mich mit wunderbaren Menschen in Kontakt gebracht, die ich auf analogem Weg wahrscheinlich nie getroffen hätte. Das sind unbezahlbare Momente.

Meine Nominierten für den Liebster Award

Jetzt bin ich an der Reihe und ich nominiere diese acht Blogger:

Tanja

Kerstin

Janett

Sabine „Bine Doro“

Hauke

Sabine

Frank

Torsten

Meine Fragen an die Nominierten

Und diese elf Fragen möchte ich gern beantwortet haben:

  1. Was war das Erste, das du heute Morgen gemacht hast?
  2. Worüber hast du dich zuletzt richtig gefreut?
  3. Welche Eigenschaft an Menschen kannst du gar nicht ab?
  4. Welches Buch liest du derzeit?
  5. Wohin geht die nächste Urlaubsreise oder der nächste Kurzurlaub?
  6. Wo möchtest du am liebsten leben?
  7. Wenn du einen Wunsch frei hättest: wofür würdest du dich entscheiden?
  8. Wie war es früher: Geha oder Pelikan?
  9. Welches Eis (Eis am Stil oder Kugel) steht für dich für deine Kindheit?
  10. Worüber hast du dich zuletzt richtig geärgert?
  11. Wieso bloggst du eigentlich?

Welche Regeln sind zu beachten?

  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat.
    und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 3 bis 8 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

4 Kommentare

  1. Ganz herzlichen Dank fürs Mitmachen. Besonders gut hat mir gefallen: „Mit meinen Händen habe ich das kalte Tier berührt und mich so geekelt, dass ich schnell Reißaus genommen habe. Seitdem rufen Frösche, Kröten, Unken und Konsorten Ekel, Panik und Angst in mir hervor. Ich bin in dieser Hinsicht auch nicht therapierbar. Auch meine beiden Söhne kennen diese Schwachstelle ihres Vaters und machen sich einen Spaß daraus, mich mit den kleinen Gefährten und meiner Phobie aufzuziehen.“

  2. Da bin ich doch dabei!

  3. Pingback: Liebster-Award: Fragen über Fragen über mich > Blogparade, Persönliches > Auszeichnung, Award, Fragen, Liebster Award

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.