Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das war Ostern 2015 in Ostwestfalen in vielen Bildern

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Es ist Donnerstag Morgen, halb acht. Frische drei Grad Außentemperatur lassen mich am Bahnsteig Kleinenbroich frösteln. Die Sonne ist vor einiger Zeit aufgegangen und lasst auf einen sonnigen und frühlingshaften Tag hoffen.

Ich warte auf die S-Bahn nach Düsseldorf, weil ich nach einer Woche Urlaub mit der Familie wieder arbeiten muss. Die Liebste und die Kinder haben noch Ferien, ich hingegen muss arbeiten. Zu verdanken habe ich das meinem Chef, der am Abend seinen Ausstand gibt und seinetwegen habe ich meinen Osterurlaub verkürzt.

Der Urlaub begann am Mittwoch vor Ostern und führte uns nach Ostwestfalen in die alte Heimat. Auf dem Weg vom Niederrhein an den östlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens wurden wir mit Schnee überrascht:

Der älteste Sohn wurde Gründonnerstag zwölf Jahre alt und weil wir die Familie in Höxter und Umgebung wohnen haben, wurde der Geburtstag in Ostwestfalen gefeiert:

Und auch bei meinen Eltern machte der April seinem Namen alle Ehre und tat, was er will:

Am Vormittag waren wir in Beverungen und haben für die Geburtstagsparty des Großen eingekauft. Die lang anhaltenden Regen- und Schneefälle hatten die Weser über das Ufer treten lassen:

Zum Abendessen gab es die traditionellen Mett- und Champignons-Brötchen, die sich Liam gewünscht hatte und die immer wieder super lecker sind (hier ist das Rezept!):

Karfreitag ging es am Nachmittag ins Kino nach Holzminden – dazu folgt in Kürze ein ausführlicher Bericht:

Nach dem Mittagessen am Ostersamstag habe ich das erste Mal in OWL die Laufschuhe geschnürt und bin entlang der Weser gelaufen:

Der Ostersonntag war entspannt wie selten. Nach dem Osterfrühstück haben wir erst mit den Kids die Ostereier gesucht. Natürlich – oder besser gesagt: leider – sind der acht- und der zwölfjährige Sohn nicht mehr wirklich von der Existenz des Osterhasen als Eier-Bringer zu überzeugen. Das war im vergangenen Jahr noch der Fall.

Dennoch hatten zumindest die Erwachsenen Spaß beim Verstecken der Ostereier und Oster-Überraschungen – die Kids allerdings auch beim Suchen. Anschließend haben wir die Möbel für die Terrasse herausgeschafft und uns die warme Frühlingssonne auf den Pelz scheinen lassen.

Am Abend ging es zum ersten Mal seit ewiger Zeit zum Osterfeuer:

Ostermontag haben wir bei den Schwiegereltern verbracht und nach dem Mittagessen einen Weser-Spaziergang in Höxter unternommen:

Am Dienstag Vormittag habe ich mit den Kids bei der Grabpflege geholfen und bin nach dem Essen in Amelunxen gelaufen:

Nachmittags ging es zur Gaststätte Kirchhoff, dort haben wir uns Waffeln mit heißen Kirschen schmecken lassen:

Am Abend wurde es dann dramatisch. Borussia Dortmund benötigte im Viertelfinale des DFB-Pokals die Verlängerung, um im Westfalenstadion gegen die TSG Hoffenheim mit 3:2 zu gewinnen und ins Halbfinale einzuziehen:

Leicht verkatert hieß es am Mittwoch Morgen Koffer packen und nach einem leckeren Mittagessen – es gab Kalbsteaks! – hieß es Abschied nehmen von der alten Heimat.

Anmerkung: Ich weiß, ich bin spät dran mit einem Text über Ostern 2015 🙂 Eigentlich sollte dieser Beitrag bereits vor einer Woche erscheinen. Aber lieber spät als nie!

Autor: Marc

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