Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Rheinkirmes Kirmes Düsseldorf Rhein Nordrhein-Westfalen

Ein Sonntag Vormittag am Rhein in Düsseldorf und ein Spaghetti-Eis auf die Hand

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Am vergangenen Wochenende ist der Frühling aus seinem Winterschlaf zurückgekehrt und hat den Winter endlich in seine Schranken verwiesen.

Schon der Samstag begann mit viel Sonne und blauem Himmel. Nach einem Shopping-Vormittag in Neuss und einem wenig ansehnlichen Bundesligaspiel in Hamburg – der BVB spielte torlos unentschieden – habe ich die diesjährige Grill-Saison mit dem Angrillen eröffnet.

Es war übrigens das erste Mal das ich Lachs auf dem Grill gebraten habe. Meine Mum war an diesem Wochenende zu Besuch – mein Vater ist seit seiner Operation noch in der Reha und konnte nicht mit dabei sein – und sie hatte sich Fisch gewünscht.

Und was soll ich sagen: der Lachs war einfach nur lecker! Auch die Rostbratwürstchen waren 1a und in Verbindung mit dem Dortmunder Kronen Winterbier – das gute Pils muss ja weg, wenn der Frühling vor der Tür steht – einfach perfekt für das erste Grillen im Jahr 2015.

Spaziergang am Rhein

Am Sonntag Vormittag legte der Frühling noch eine Schippe drauf und verwöhnte uns mit bis zu 19 Grad am Niederrhein. Nach dem Frühstück sind wir mit meiner Mutter und den Kids Richtung Düsseldorf Lörick gefahren, um wie vor zwei Jahren einen ‎Spaziergang am Rhein zu unternehmen.

Geparkt haben wir am Strandbad Lörick. Auch am Wochenende muss das Parken bezahlt werden, wenn nicht gleichzeitig das Bad genutzt wird (dann wird der Park-Obulus erstattet). Ein Euro für zwei Stunden Parken sind aber in meinen Augen nicht zu teuer. Und auch wenn nicht alle Parkplatznutzer einen Parkschein im Auto liegen hatten, wollte ich nicht die (Park-)Zeche prellen und habe brav bezahlt.

Der Parkplatz ist übrigens mit einer interessanten Konstruktion gegen das wilde Parken von LKW gesichert:

Die Fahrrad- und Wanderwege auf dem Rheindeich und direkt am Fluss waren am Sonntag um halb elf gut besucht. Spaziergänger, Läufer, Jogger, Inline-Skater und Fahrradfahrer verwandelten die breiten Wege bisweilen in ein Nadelöhr und sorgten für viel menschlichen Personenverkehr.

Als ich die Läuferinnen und Läufer in ihren schicken Laufklamotten dem Ausdauersport huldigen sah, war ich schon ein wenig neidisch, dass ich keine Laufschuhe im Gepäck hatte. Doch der Neid schlug bald in Erleichterung um, als ich gesehen habe, wie sehr das Laufen teilweise einem Slalom ähnelte, um zwischen den ganzen Menschenmassen auszuweichen.

Wir sind vom Strandbad in südlicher Richtung bis etwas weiter als zur Theodor-Heuss-Brücke spaziert und haben die warmen Sonnenstrahlen genossen.

Auf dem Rückweg sind wir außerdem noch Augenzeuge einer Geburt geworden, als ein trächtiges Schaf einem kleinen Lamm das Leben geschenkt hat.

Leckeres Eis mit Preisen von vor vierzig Jahren

Nachmittags haben wir der Kleinenbroicher Eisdiele Coldai zum vierzigsten Geburtstag gratuliert.

Vor vier Jahrzehnten hat die Familie Skupin das Eiscafé in Kleinenbroich eröffnet und am Sonntag den Geburtstag mit Preisen wie vor vierzig Jahren gefeiert.

Eine Kugel Eis gab es für zwanzig Cent (sonst: 80 Cent) und jeden Eisbecher für zwei Euro – es war einfach köstlich (und das nicht nur wegen der Schnäppchen-Preise!).

Autor: Marc

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