Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Jenny Ballea Screenshot

Tutorial: Einen Nutzer auf Twitter blockieren und melden

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Was genug ist, ist genug!

Seit einigen Tagen nervt mich ein Twitter – Account ohne Ende. Dabei handelt es sich um einen Fake-Account, der einzig und allein die Aufgabe hat, Nutzer auf eine vermeintliche Sex- Erotik – Seite zu locken. Sozusagen ein Facebook für Sex- Erotik-Kontakte, auch abfällig als Fuckbook zu bezeichnen.

In meinem Fall handelt es sich um eine Frau (?) mit Namen Jenny Balea (@jennybaleaa), die auf Twitter nicht nur wenig Tweets abgesetzt hat, sondern diese Statusmitteilungen auch noch mit einigen mehr oder weniger erotischen schlüpfrigen Fotos garniert hat.

Jenny Ballea ScreenshotSie ist immer dann bei mir in Erscheinung getreten, wenn sie uralte Tweets von vor zwei oder vier Jahren gefavt hat und so logischerweise mein Interesse geweckt hat. Doch das ist selbstverständlich nur eine Masche.

Die Twitter – Nutzer sollen natürlich animiert werden Jennys blogspot.com-Blog http://jennybalae.blogspot.de/, auf dem dann die vermeintliche Abzocke beginnt. Und nicht nur das: anders als auf dem Twitter-Profil der Frau (?) werden auf dem Blog nackte Tatsachen präsentiert, die nur einem Zweck dienen: die Besucher auf eine Sex-Seite zu lotsen.

Im Prinzip hätte ein Blockieren des Nutzers für mich persönlich gereicht, denn das war mein größtes Ärgernis. Allerdings ist damit nicht das Problem gelöst, denn ich bin sicher, dass Jenny auch andere Nutzer nervt.

Also habe ich das Blockieren und das Melden eines Nutzers auf Twitter gleich in einem Abwasch erledigt.

Tutorial: einen Nutzer auf Twitter blockieren und melden

Das Blockieren und Melden eines Nutzers auf Twitter ist ganz einfach:

  1. Account des zu blockierenden Nutzers auswählen
  2. Unter „Einstellungen“ den Punkt „Blockieren oder Melden“ auswählen
  3. Das Blockieren des Nutzers ist anschließend bereits ausgewählt; zusätzlich kann der Account auch noch gemeldet werden.
  4. Bei dem Melden wird unterschieden nach:
    – Dieser Account ist ärgerlich.
    – Dieser Account ist Spam.
    – Dieser Account ist möglicherweise gefährdet.
    – Dieser Nutzer agiert missbräuchlich.
  5. Je nach Tatbestand wird einer der Punkte ausgewählt. Ich habe mich für „Dieser Nutzer agiert missbräuchlich“ entschieden und dies mit „Belästigung“ noch näher spezifiziert.
  6. Anschließend wird noch erklärt, ob ich selbst oder jemand anderes von der Belästigung betroffen ist. Auch diese Aussage muss näher spezifiziert werden, ehe die Meldung an Twitter erledigt ist.

Twitter gibt weitere Tipps bei Belästigungen

Nach der Meldung gibt es eine Bestätigung von Twitter per E-Mail über den Sachverhalt mit weiteren Hinweisen:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Meldung. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und den Stress, den Sie erfahren haben. Bitte sehen Sie unsere Richtlinie zu missbräuchlichem Verhalten durch. Wenn Sie die Richtlinie durchgelesen haben und immer noch der Meinung sind, dass der Inhalt gegen Twitter Regeln verstößt, antworten Sie bitte auf diese E-Mail und wir werden unser Bestes tun, um Ihnen zu helfen.
 
Bitte beachten Sie: Twitter kann nur Anfragen bezüglich auf Twitter geposteter Inhalte bearbeiten. Wenn jemand diese Inhalte auf anderen Websites gepostet hat, kontaktieren Sie bitte die Betreiber der Websites direkt, damit diese Ihnen beim Entfernen dieser Informationen behilflich sein können.
 
Was können Sie sonst noch tun?
  • Antworten Sie dem Nutzer nicht. Die Reaktion auf jemanden, der bewusst versucht, Sie oder andere zu provozieren, kann diesen darin bestärken, sein Verhalten fortzusetzen.
  • Sie können den Nutzer blockieren oder stummschalten.
  • Erfahren Sie mehr über den Umgang mit missbräuchlichen Nutzern.
  • Erfahren Sie, wie Sie unangemessene Medieninhalte melden.
  • Falls Sie sich bedroht oder einer Gefahr ausgesetzt fühlen, wenden Sie sich an die örtliche Strafverfolgungsbehörde. Sie können die örtliche Strafverfolgungsbehörde auf unsere Richtlinien zur Strafverfolgung aufmerksam machen.
 Vielen Dank
Twitter

Jenny hat noch viele identische Geschwister

Wer gedacht hätte, dass das Thema Sex, Fuckbook und Erotik für mich jetzt schon vorbei ist, sieht sich getäuscht.

Denn auch nachdem ich diesen Text vor einigen Tagen geschrieben habe, sind trotz des Blockierens weitere eindeutige zweideutige Angebote via Twitter-Replies bei mir angekommen.

Und das Coole ist, dass die wilde Jenny Balea anscheinend noch weitere Schwestern hat, die exakt wie sie aussehen! Denn ich habe die Replies von Jana Dalloa (@jana_dalloa), Sarah Decker (@sarah_deckerr), Janine Becker (@janinebecker15) und Jennifer Decker (@jenny_deck5) erhalten.

Die Profilfotos sind zwar unterschiedlich, doch verweisen die auf dem Profil vermerkten Links zwar auf andere URLs, deren Webseiten aber absolut identisch sind mit der eingangs erwähnten Jenny Balea-Seite sind und auch die gleichen (die selben?) Fotos bieten.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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