Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Brooks Ghost 7 Laufen Running

Ich bin jetzt Läufer – Woche 22

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Die vergangene Lauf-Woche stand ganz im Zeichen der Familien-Läufe.

Ich bin wirklich begeistert, wie toll meine beiden Söhne mitziehen und sich jedes Mal auf den Lauf freuen. Auch die Dunkelheit am frühen Abend macht den beiden Kids nicht aus.

Die Familie läuft mit

Als ich am Montag Nachmittag am Düsseldorfer Hauptbahnhof gestanden habe und der kalte Wind entlang des Bahnsteigs gefegt hat, konnte ich mir nicht vorstellen, an diesem Abend die Laufschuhe zu schnüren. Doch Training ist Training und als ich um halb sechs in Laufsachen aus dem Haus getreten bin, war sogar Verstärkung mit am Start.

Meine beiden Söhne haben mich begleitet, besser gesagt ich habe sie begleitet 🙂 Der kleine Sohn hat eine Runde durch das Feld ohne Stopp oder Gehpause geschafft (1,7 Kilometer) und der große Sohn, der bereits am Sonntag mit mir die gleiche Strecke gelaufen ist, hat sein Pensum sogar verdoppelt.

Anschließend habe ich mich allein auf den Weg gemacht. Meine Pace ist zwar im Vergleich zu den bisherigen Läufen eher übel, aber das war heute für mich nicht entscheidend. Mir war viel wichtiger, dass beide Kids Spaß am Laufen gewonnen haben und auch bei der nächsten Einheit mitmachen wollen.

Und läuft immer noch…

Auch am Donnerstag konnte ich meine beiden Söhne für eine Laufrunde am frühen Abend begeistern.

Zwar hatte der Jüngste rasch mit Seitenstechen zu kämpfen, doch er hielt die Runde mit einer Mischung aus Gehen und Laufen durch. Auch der Große absolvierte wieder zwei Runden á 1,7 Kilometer und ich lief nach zweitausend gemeinsamen Metern allein weiter.

Inzwischen lerne ich auch, meine Laufleistung nicht ausschließlich nach der Pace zu beurteilen. Stattdessen realisiere ich immer mehr, dass eine verringerte Geschwindigkeit genauso der Kalorienverbrennung dient und die Ausdauer auch gestärkt wird.

Laufen statt Kaffeetafel

Während andere genüsslich an der Kaffeetafel gesessen und Kuchen in sich hineingeschaufelt haben, habe ich am Sonntag Nachmittag eine entspannte Lauf-Runde eingelegt. Auf dem ersten Viertel hat mich wieder der große Sohn begleitet, während der Jüngste wegen einer Erkältung pausieren musste und das nur zähneknirschend akzeptieren konnte.

Auf meiner Runde bin ich auf einige Läufer getroffen, die sich so wie ich für Bewegung und gegen Kaffee und Kuchen entschieden haben. Bei sonnigem Herbstwetter bin ich entspannt meine Strecke gelaufen und habe mir nach einer Dusche etwas weihnachtliches Gebäck schmecken lassen.

Derzeit pendelt sich mein wöchentliches Lauf-Pensum bei 25 Kilometer ein. Das ist nicht wirklich viel, aber weil mein linkes Knie immer noch nicht vollständig schmerzfrei ist und nach sieben Kilometern laufen beginnt zu zwicken, reicht mir diese Marke erst einmal aus.

Die Pfunde purzeln weiter

Noch vor meinem fünfmonatigen-Laufjubiläum habe ich einen weiteren Meilenstein erreicht.

Am Donnerstag Morgen hat mir die Waage erstmals seit langer, langer Zeit eine 85,5 als Ziffer angezeigt. Damit habe ich satte acht Kilo verloren, seitdem ich regelmäßig laufe 🙂

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014.

Autor: Marc

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