Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Zurück in die Vergangenheit: meine Kindheit in Ostwestfalen

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Ein Wochenende in der alten Heimat Ostwestfalen ist bisweilen auch ein Ausflug in meine Kindheit.

Es gibt einige markante Orte und Plätze, die mich unvermittelt in meine Kindheit und Jugend im östlichen Ostwestfalen zurückversetzen. Das beginnt schon, wenn ich in meinem Elternhaus bin.

Gehe ich in den Keller, um etwas aus dem Vorratsraum zu holen, erinnern mich manche wohlbekannten Gerüche in längst vergangene Zeiten aus Kindertagen. Ich schaue in die Regale mit den eingewecktem Obst und den frisch zubereiteten Marmeladen und fühle mich an die Sommer meiner Schulzeit zurückversetzt.

Spaziere ich durch die Straßen meines Dorfes, halte ich gedanklich inne und sehe mich auf meinem silbernen 24er-Fahrrad durch die Gegend radeln, der kühle Fahrtwind um die Nase wehend und den Tag voller Abenteuer und Unbeschwertheit.

Ich sehe den alten Kaugummi-Automaten, der schon in den achtziger Jahren zuverlässig seinen Dienst getan hat und seitdem tausend Mal und mehr von Kinderhänden erst mit Groschen und dann mit Cent-Stücken gefüttert worden ist und als Gegenleistung Süßigkeiten freigegeben hat.
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Es war die Zeit der kindlichen Unschuld, die Zeit des in den Tag Hineinlebens ohne ein Denken an das Morgen oder Übermorgen. Und heute?

Heute bin ich der Sklave meines beruflichen Terminkalenders, unfähig, einfach alles auf mich zukommen zu lassen und zu schauen, was der Tag bringt. Stattdessen dominieren Hektik und Rastlosigkeit.

25 Jahre und länger liegt diese Zeit zurück und ist doch so nah – zum Greifen nah. Und inmitten dieser nostalgischen Gefühle mischt sich Wehmut und Traurigkeit, gepaart mit der Gewissheit, dass die alten Zeiten nicht mehr wiederkommen werden.

Es tut so gut, von der Hektik des Alltags eine Auszeit zu nehmen und die Ruhe und Entspannung der alten Heimat zu genießen. Ich bin froh, dass ich diese ruhende Oase immer wieder aufsuchen und genießen kann.

Autor: Marc

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2 Kommentare

  1. Wenn man so alte Stationen von damals wieder mal besucht, merkt man erst wie schnell die Zeit eigentlich verfliegt und das das Leben zu kurz ist 🙂 LG Romy

  2. Pingback: Kein Schnee am Niederrhein und im Rheinland > Persönliches > Eis, Niederrhein, Rheinland, Schnee, Winter

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