Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das Leben ist manchmal ein Arschloch

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Was ist derzeit nur los?

Egal wo ich hinschaue, spielen sich kleinere oder größere Katastrophen ab. Und in Summe zeigt sich immer wieder, dass unser Leben ein verdammt lebenswertes Leben ist – wir Menschen es oftmals aber gar nicht wahrnehmen.

Da gibt es den Mann, der nach einigen schweren Krankheitsschlägen ohnehin schon stark gebeutelt ist und trotzdem immer und immer wieder neue gesundheitliche Hiobsbotschaften erhält, die ihn und seine Familie in Atem halten.

Da gibt es die Frau, die vor einigen Jahren bereits ihren Mann verloren hat und sich jetzt einer Krebs-Diagnose ausgesetzt sieht. Einer Diagnose eines sehr aggressiven Krebses, der in den meisten Fällen einem Todesurteil gleichkommt. Der Arzt prognostiziert ihr eine Lebenserwartung von maximal sechs Monaten.

Friedhof Kreuz Totensonntag Gesteck Kreuz Gedenken TrauerDa gibt es den Mann, der bereits vor vielen Jahren einen schweren Herzinfarkt erlitten hat und kürzlich erneut diese Attacke erleidet. Er fällt in ein Koma, aus dem er nicht mehr erwacht. Am Mittwoch war die Beisetzung.

Da gibt es diese Frau, die rein äußerlich alles hat, was man sich wünschen kann: einen fürsorglichen Ehemann, ein frisch renoviertes Haus und finanziell ansonsten auch keine Sorgen. Doch sie kann das Leben nicht genießen, ist rastlos und ratlos und sucht den Sinn des Lebens – und eine Lösung für den bislang unerfüllten Kinderwunsch.

Vier kleine Episoden, die das Leben geschrieben hat. Vier Geschichten, die in jeder Stadt passiert sein können. Es sind Menschen wie du und ich. Menschen mit Schicksalen, die dir und mir auch passieren können.

Wieso hetzen wir durch den Alltag? Stehen morgens auf, nehmen den Kaffee im Vorbeigehen mit, hetzen zur Arbeit, eilen von Meeting zu Meeting, kommen abgespannt nach Hause. Und dort geht es weiter mit dem Stress, dem Freizeitstress. Und wozu das alles?

Genießt den Augenblick des Lebens, genießt eure Gesundheit. Nehmt eine gesunde Verfassung nicht als Selbstverständlichkeit hin, sondern als Geschenk. Genießt die Zeit mit eurem Partner und eurer Familie. Es kann so schnell vorüber sein.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

5 Kommentare

  1. Dem kann ich dir nur zustimmen. Vielleicht ist dies das, was wir aus solchen Vorfällen lernen müssen können.
    Schönes Wochenende
    Sabienes

  2. Bist Du Dir Deiner Zeit als Dein wertvollstes Gut bewusst? Denn bewusst sollte Dir sein, dass Deine Zeit endlich ist und wahrscheinlich schneller zu Ende gehen wird, als Dir vielleicht lieb ist. Denn einer von uns Beiden wird, statistisch betrachtet, lange vor seiner natürlichen Zeit an einer Krankheit sterben.

  3. Man ändert nur dann etwas, wenn man sich zuvor selbst ändert.

  4. Vor einer Woche ist auch mir wieder einmal sehr deutlich klar geworden, wie schnell es vorbei sein kann. Und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Angst davor, krank zu werden und – das Schlimmste von allem – meine Kinder zurück lassen zu müssen.

    Gesundheit und Leben sind zwei Güter, die wir viel zu wenig zu schätzen wissen.

  5. Welch wahre Worte, die ich nach dieser Woche erst recht nachvollziehen kann. Ich lasse mich nicht mehr hetzen. Ich habe mir vor Jahren schon angewöhnt, morgens 2 Stunden nur für mich ganz allein zu haben. Auch, wenn es bedeutet, sehr früh aufzustehen, aber der Rest des Tages ist schon schnell genug und wenig selbstbestimmt, da genieße ich „meine“ Zeit umso mehr.

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