Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Sommerurlaub – fast – ohne Smartphone. Oder auch nicht.

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Mein Urlaub ist vorbei, die Arbeitswoche hat bereits gestern begonnen und ich bin dabei, meine Eindrücke und Erlebnisse auf der Ostseeinsel Rügen für mein Weblog aufzubereiten.

Jedes Jahr war und ist das „Smartphone im Urlaub“ ein Thema. Mal mehr, mal weniger, mal intensiver und mal weniger intensiv. Doch am Ende war immer wieder das Smartphone der Gewinner. Das war auch 2013 so und das ist auch gut so.

Denn meine Erholung hängt nicht von zu viel Smartphone-Nutzung ab. Es ist also weniger eine Frage des Ob, sondern vielmehr eine Frage des Wie. Und ich habe in diesem Sommer eine Form der Verwendung des mobilen Alleskönners gewonnen, mit der ich sehr gut klargekommen bin.

Zum einen habe ich den BlackBerry mitgenommen, den ich beruflich verwende. Ich habe Arbeitskollegen, die wie ich Führungskräfte sind und die im Urlaub den BlackBerry komplett ausgeschaltet lassen. Diese Teamleiter gehen freitags abends in Urlaub, schalten ihr mobiles Telefon aus und betätigen den Ein-Schalter erst zwei oder drei Wochen montags später, wenn der Urlaub beendet ist.

Das mache ich nicht. Ich fühle mich aufgrund meiner Funktion und Tätigkeit verpflichtet, zumindest temporär auf dem Laufenden zu bleiben, was das kritische Tagesgeschäft und die Projektarbeit angeht. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich permanent am CrackBerry hänge und die eingehenden E-Mails scanne. Anders als in den Vorjahren habe ich mir eine ruhigere Gangart angewöhnt.

BlackBerry9000Praktisch bedeutet dies, dass ich einmal täglich die neuen Mails quergelesen habe. Jeden Tag habe ich abends gegen zehn Uhr die neuesten elektronischen Briefe abgerufen, unnötige Nachrichten direkt gelöscht und mir einen Überblick verschafft. Das dauerte weniger als fünf Minuten und war fix erledigt. Netter Nebeneffekt: zurück im Büro wurde ich gestern nicht von einem überquellenden Posteingang begrüßt, sondern konnte mich direkt den wichtigen Themen widmen.

Neben dem BlackBerry hatte ich selbstverständlich auch mein privat genutztes Nexus 4 mit an der See. Das Telefon war nicht nur äußerst hilfreich beim Aufspüren von Gaststätten zum Mittagessen mit Hilfe von Qype, sondern auch als Foto-Maschine zum spontanen Einfangen von Momenten via Instagram der perfekte Begleiter.

Darüber hinaus ist das Nexus 4 zu einem für mich unverzichtbaren Gadget geworden, das einfach dazugehört und das ist nicht missen möchte. Dabei empfinde ich die Nutzung nicht als Last, sondern als Bereicherung.

Wie haltet ihr es mit dem Smartphone im Urlaub?

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

2 Kommentare

  1. Ich versuche die Nutzung eigentlich zu beschraenken. Doch ertappe ich mich, dass ich doch mehr Zeit damit verbringe als sonst. Das liegt aber vielleicht daran, dass die Arbeit nicht dazwischen funkt :-).

    Benutze mein iPhone auch als schnelle Knippse fuer Zwischendurch und zum Suchen von Orten und Restaurants. Da stellt sich das mobile Internet doch als sehr hilfreich heraus.

  2. Dieses Jahr ist das erste Mal seit etlichen Jahren, dass ich im Urlaub keine Arbeitmails mehr durchlese. Ich bin resistent geblieben auch wenn ich hier und da mal ins Internet schaue, aber dann ist es per iPhone oder MacBook und privater Natur. Man sollte es einschränken, aber ganz ohne… geht und will man auch heute nicht mehr.

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