Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Stuffle – der virtuelle Flohmarkt in der Hosentasche

| 2 Kommentare

Kürzlich habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft. Weil ich nicht unendlich Platz in der Garage ist, stellte sich bald die Frage: was mache ich mit dem alten Fahrrad?

Das Vorgängermodell habe ich vor etlichen Jahren einfach abends vor einem Sperrmülltermin an die Straße gestellt. Innerhalb kurzer Zeit war das Rad nicht mehr an seinem Platz und hat anscheinend einen neuen Eigentümer gefunden. Mit dem jetzigen Zweirad wollte ich das nicht machen, weil es einfach zu gut erhalten ist. Welche Möglichkeiten gibt es noch, das Rad loszuwerden?

Stuffle LogoIch könnte eine Anzeige im Kindergarten und im Supermarkt am schwarzen Brett hinterlassen. Gute Idee, aber wenig Erfolgsaussichten. Ich könnte das Rad bei ebay verkaufen. Auch nicht schlecht, aber zum einen sind die Gebühren dort inzwischen horrend und ein Versand des Rades ist alles andere als günstig für den Käufer. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, im Auktionsverfahren einen angemessenen Preis zu erzielen, alles andere als groß.

Plötzlich fiel mir Stuffle ein. Stuffle ist eine Art virtueller Marktplatz, auf dem reale Waren verkauft werden. Dem Angebot sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt Bücher, Filme, Klamotten, Elektronik und vieles mehr zu entdecken.

Der ganz besondere Charme von Stuffle ist aber sein regionales Konzept. Die iOS- und Android-App zeigt mir auf einen Blick mit anschaulichen Fotos alle Angebote in meinem Umkreis. Außerdem können die Angebote deutlich schneller – und kostenlos – via App eingestellt werden.

Wie funktioniert Stuffle?

Auf dem Blog von Stuffle habe ich ein Video entdeckt, das den virtuellen Flohmarkt für die Hosentasche verständlich erklärt:

In den vergangenen Wochen habe ich eine Vielzahl von Artikeln eingestellt, die auf ihre Käufer warten.

Wie wäre es zum Beispiel mit

44 quadratische Betonplatten in Kleinenbroich, Korschenbroich Stuffle

Update 02.06.2013

Ich bin die oben abgebildeten quadratischen Betonplatten dank Stuffle übrigens losgeworden. Ein Nutzer aus dem 25 Kilometer entfernten Moers hat sich kürzlich gemeldet und kann die Platten gut für das Fundament beim Bau eines Gartenhauses gebrauchen.

Am Samstag Nachmittag hat er heute die Platten abgeholt und war happy über den Deal 🙂

Update 05.06.2013 – Stuffle feiert Geburtstag

Stuffle ist inzwischen ein Jahr alt und hat deshalb von Nico einen lesenswerten Text spendiert bekommen: 1 Jahr Stuffle – tolle Entwicklung.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

2 Kommentare

  1. Stuffle kannte ich bisher nicht. Hast du denn schon was verkauft? Nebenbei in Krefeld findet 2 x im Jahr (glaube ich) ein offizieller Fahrradflohmarkt vor dem Rathaus statt. Der ADFC ist m.W. vor Ort, hilft beim Verkauf mit Verträgen, Ausweiskontrolle etc. und der Verkäufer muß irgendwas um die 3,- bis 5,- Euro „Standgebühr“ zahlen. Ich habe noch nichts dort verkauft, soll aber erfolgreich sein.

    LG

    Michael

    • Ich hatte bisher einen drei Interessenten, von denen zwei von weiter entfernt kamen und ein Versand der Rutsche nicht kostendeckend gewesen ist.

      Der dritte Interessent wollte die Rutsche für fünf Euro haben, das war mir dann doch zu wenig.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.