Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Sick Sad World

Wir leben in einer kranken und traurigen Welt

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Wir leben in einer kranken und traurigen Welt voller Paradoxe: Elektronische Geräte nehmen uns viel Arbeit ab, schaffen aber auch neue Probleme, die wir ohne die Gadgets nicht hätten.  Wir sind ständig unterwegs, kommen kaum zur Ruhe.  Und so weiter und so fort. Wer das nicht glauben mag, lässt einfach diese Worte auf sich wirken und reflektiert sein Verhalten:

 

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,

mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit,

mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen,

mehr Experten, aber größere Probleme.

 

Wir rauchen und trinken zu viel, lachen wenig, fahren zu schnell,

regen uns unnötig auf,

sehen zu lange fern, stehen zu müde auf,

lesen wenig, denken selten vor, halten keine Zwiesprache mehr.

 

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Welt reduziert.

Wir wissen, wie man den Lebensunterhalt verdient, aber nicht wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber können wir den Jahren auch Leben geben?

 

Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr zu der Tür des Nachbarn.

Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns gefüllt.

Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

 

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas darzustellen als zu sein.

Wo Technik einen Text wie diesen in Windeseile in alle Welt tragen kann und wo Sie die Wahl haben:

Etwas zu ändern, oder das Gelesene ganz schnell zu vergessen.

Sick Sad World

(via)

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

4 Kommentare

  1. Wir sind einfach Menschen und keine Roboter, die alles perfekt machen. Dafür können wir uns aber entscheiden – in jeder Minute neu – ob wir unsere Welt als traurigen Mist oder als wunderschön empfinden. Richte deinen Blick auf die Wunder dieser Welt und du wirst sie sehen. Weniger weise Menschen lesen die BILD.

  2. Einiges Wahres dran. Gottseidank passt nicht alles auf mich! 😉

  3. sehr pointierte Darstellung – nur zu wahr. Allerdings ist mir der Blickwinkel doch zu düster, denn wir können das doch ändern. Und manche tun das doch auch.

    Beste Grüße
    Martin

  4. Für mich zu plakativ.
    Ja, es ist alles schnelllebiger und auch ich wünsche mir öfter Zeit der Ruhe und nehme sie mir auch immer öfter.
    Früher hat man einen Brief geschrieben und auf eine Antwort wie lange gewartet? Heute „er“wartet man schon binnen Stunden eine Meldung…
    Es war schon immer so. Technik und Entwicklungen hat schon immer die Welt und uns verändert. Ob die Waschmaschine oder die Email erfunden wurde…. Aber Lache ich dadurch weniger? Nein!

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