Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Eltern-Kind-Blogparade-september 2012

Eltern – Kind – Blogparade: September 2012

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Die Eltern-Kind-Blogparade beschäftigt sich im September mit einem Highlight der Kindheit: dem Kindergeburtstag.

Eltern-Kind-Blogparade-september 2012

Ab wann wird Kindergeburtstag gefeiert?

Ich bin der Meinung, dass klassische Kindergeburtstag erst ab dem Kindergarten-Besuch, also ab drei Jahren, wirklich sinnvoll sind. Den ersten und zweiten Geburtstag unserer Söhne haben wir daher im Kreis der Verwandschaft verbracht und keine anderen Kinder eingeladen. Das gemeinsame Spielen ist bis zu 36 Monaten nicht so ausgeprägt, so dass ein bewusstes Erleben der Feier zumindest zweifelhaft ist.

Ab drei Jahren geht es aber los – und wie! Das beginnt mit der Planung der Feier: wie viele Kinder lade ich ein, wen lade ich ein? Legt das Kind die Gästeliste fest oder greife ich als Eltern korrektiv ein? Fragen über Fragen, die frisch gebackene Eltern das eine oder andere Mal überfordern können. Doch aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass die Lernkurve in dieser Hinsicht stetig und steil steigt.

Wie viele Kinder lade ich ein?

Wir haben uns von Beginn an für die Formel „Lebensalter gleich Anzahl der Gäste“ entschieden. Also wird ein dritter Geburtstag mit maximal vier Kindern (einschließlich Geburtstagskind) gefeiert. Und diese Bemessungsgrundlage ist in der Tat ein vernünftigert Wert, um das Jubiläum zu begehen. Gerade wenn die Kinder noch jünger sind und nicht wirklich gemeinsam spielen und feiern (können), kann eine Fete schnell zur nervlichen Belastungsprobe der Eltern werden.

Wie wird Geburtstag gefeiert?

Als Sohn eines Neunjährigen kann ich inzwischen auf umfangreiche Erfahrungen aus Piraten-, Playmobil-, Schnitzeljagd- und Indoor-Spielplatz-Geburtstagen zurückgreifen. Ich halte wenig davon, kostenintensive Events beispielsweise mit dem Engagement von Clowns und anderen kostspieligen Laien-Darstellern zu veranstalten. Leider geht der Trend anscheinend dahin, dass sich Eltern immer mehr darin steigern wollen, die Kindergeburtstage der Nachbarskinder immer weiter toppen zu wollen.

Im Kindergartenalter, also vom dritten bis fünften Geburtstag, haben wir die Party immer daheim steigen lassen. Die Gäste trudelten gegen drei Uhr nachmittags ein, die Geschenke wurden ausgepackt und es gab Klassiker wie Topfschlagen, Auto aufwickeln und Blinde Kuh. Wenn es das Wetter zugelassen hat, wurde außerdem eine Schnitzeljagd oder Schatzsuche veranstaltet. Zum Abschluss der Feier gab es Pommes und Würstchen und eine kleine Geschenke-Tüte für die Besucher.

Das Grundschulalter ist schon eher eine planerische Herausforderung. Die Kids möchten Action und etwas erleben. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den hiesigen Indoor-Spielplätzen gemacht. Das Vergnügen ist zwar nicht ganz billig (je nach Umfang siebzig bis einhundert Euro für acht Kids), doch das Ganze ist extrem nervenschonend.

Mein Tipp für das Feiern von Kindergeburtstagen am Niederrhein ist das Okidoki in Willich nahe Krefeld und Kaarst (das ich schon längst in einem Blogbeitrag vorstellen wollte). Dort kann ein Nachmittag nervenschonend für die Eltern und action- und bewegungsreich für die kleinen Gäste zu vernünftigen Preisen verbracht werden.

Was und wieviel wird zum Kindergeburtstag geschenkt?

Eine spannende und immer wieder für Diskussionen sorgende Frage ist die Geschenke-Frage. Das WAS ist dabei weniger schwierig, denn insbesondere das WIEVIEL ist ein gern diskutierter Streitpunkt. Denn in den vergangenen Jahren hat sich einiges geändert – und das nicht zum Guten.

Damals war für die Geburtstagsgäste ein Betrag von fünf bis zehn Deutsche Mark die Regel. Selbst unter Berücksichtigung der Inflation und der Euro-Einführung vor zehn Jahren habe ich das Gefühl, dass sich diese Grenze arg nach oben verschoben hat. Zehn oder fünfzehn Euro für ein Geschenk sind keine Seltenheit. Aber muss das wirklich sein?

Mein Kindergeburtstag in den Achtzigern

Als ich ein Kind war, war mein Geburtstag immer etwas ganz Besonderes. Denn mein Bruder und ich feiern am gleichen Tag unser Wiegenfest – und sind doch keine Zwillinge! Meine Mum hat es fertiggebracht, ihre beiden Söhne am 13. Dezember zur Welt zu bringen: im Abstand von vier Jahren und vier Stunden!

Es versteht sich von selbst, dass wir unsere Kindergeburtstage ab dem Kindergartenalter immer gemeinsam gefeiert haben. Meist waren mehr als zwanzig Kinder zu Besuch und rockten die Party. Meine Eltern haben im hiesigen Kindergarten Stühlchen und Tische ausgeliehen und aus unserem Wohnzimmer einen Kinosaal gemacht. Mit einem Super 8-Filmprojektor wurden dann in den siebziger und frühen achtziger Jahren Disney-Filme wie Schneewittchen und die sieben Zwerge und Bernhard und Bianca gezeigt.

Vielen Dank an den Sponsor der Blogparade Gutscheine-Angebote.de.

Autor: Marc

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Ein Kommentar

  1. Danke für deine Teilnahme an der Blogparade und für die Tipps für erfolgreiche Geburtstage. Uns steht der erste Geburtstag im Kindergartenalter erst noch bevor, vielleicht helfen deine Ideen da weiter. 🙂

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