Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Was hat Kevin Großkreutz nach dem Sieg in Fürth zu Gerald Asamoah gesagt?

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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Vier Jahre nach dem Pokalfinaleinzug 2008 und der Niederlage nach Verlängerung reist Borussia Dortmund wieder nach Berlin.

Dank eines knappen, aber verdienten 1:0-Last Minute-Sieges gegen die SpVgg. Greuter Fürth kann der BVB entspannt das zweite Halbfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München verfolgen und abwarten, wer der Finalgegner am 12. Mai ist.

Nachdem zwei Schalker im Exil, Trainer Mike Büskens und Stürmer Gerald Asamoah, vor der Begegnung bereits Öl ins Feuer gegossen und mit markanten Aussagen die Revier-Rivalität zwischen Dortmund und den Blauen geschürt hatten, erwies sich insbesondere Büskens nach der Partie als schlechter Verlierer.

Ausgangspunkt war eine Diskussion zwischen Asamoah und Kevin Großkreutz. Über den Inhalt der Konversation gibt es unterschiedliche Aussagen. Laut Sportsender Sky haben sich die Beteiligten so geäußert:

Stimmen zum Spiel von Großkreutz und Asamoah

„Mike Büskens (Trainer SpVgg Greuther Fürth) über Großkreutz: „Es gibt Vertreter, die tragen den Bundesadler. Was die sich erlauben, wie man da tituliert wird, nur weil man ne 18-jährige blau-weiße Vergangenheit hatte, das finde ich eigentlich beschämend. Was in meine Richtung gekommen ist, das ist einfach nur peinlich. Derjenige ist bekannt dafür, dem wird das egal sein. Das ist einfach traurig. Weil man muss auch in der Niederlage Größe zeigen, aber sollte das auch im Siegesfall machen.“

Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund) über die Szene: „Ich hab nur gejubelt. Er hat ja auch schon öfter ein paar Sprüche gegeben, er wollte ja mal zu Fuß von Dortmund nach Gelsenkirchen. Das kann er jetzt auch wieder tun. Das ist so unter Fußballern, so was passiert, dann darf er keine Sprüche geben.“

Gerald Asamoah (SpVgg Greuther Fürth) über den Streit: „Zu so einem Typen brauch ich nicht viel sagen, er ist es nicht wert, darüber zu reden. So ein Typ interessiert mich gar nicht.“

Sky Experte Steffen Freund über Großkreutz‘ Provokation: „Ich habe für beide Mannschaften gespielt, da ist eine extreme Rivalität da, die immer wieder zurückkommt. Großkreutz ist Dortmunder mit Leib und Seele. Natürlich darf man vor allem im Sieg nicht so reagieren, aber er ist auch nur ein Mensch. Und vielleicht erinnert er sich an ein paar emotionale Szenen, wo er selbst noch Fan war. Jetzt steht er selber auf dem Platz und hat vielleicht ein wenig überreagiert. Davon lebt auch ein wenig diese Rivalität im Ruhrpott.“

Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung Borussia Dortmund) über die Szene: „Ich hab das gar nicht gesehen, sondern nur gehört, dass es irgendwie Irritationen gab. Es ist nur auffällig, dass wenn in irgendeiner Weise so was ist, Gerald Asamoah immer dabei ist. Aber ich will niemandem etwas unterstellen.“

Sky Experte Markus Merk über Großkreutz: „Das darf natürlich nicht passieren. Vor allem ist er in der Gewinnerposition. Da ist es noch weniger verständlich. Man muss sehen, dass der Gegner wirklich am Boden liegt nach so einem Gegentor in der letzten Sekunde.“

Welche Worte wirklich gefallen sind, werden wir wahrscheinlich niemals erfahren. Die Presse hat auf alle Fälle wieder ein Thema und kann damit die Sportseiten füllen.

Stimmen aus dem Internet und der Presse

Die Szene zwischen Kevin Großkreutz und Gerald Asamoah wird auch einen Tag später heiß diskutiert und war eines der Top-Themen nach dem Finaleinzug.

Hier einige Beiträge zu dem Thema:

Das Siegtor in Fürth von Ilkay Gündogan

Weil es so schön war, hier nochmal das Siegtor in der buchstäblich letzten Sekunde vom eingewechselten Defensivspezialisten Ilkay Gündogan:

Das Siegtor im BVB-Netradio mit Norbert Dickel

Emotionen pur lieferte das BVB-Netradio:

Autor: Marc

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