Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Mehr Geld? Der ultimative Tipp zur Gehaltserhöhung

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Jeder möchte gern mehr Geld verdienen. Das ist zumindest meine Wahrnehmung, wenn ich Menschen aus meinem Umfeld beobachte, die sich über ihr Gehalt unterhalten und selten damit zufrieden sind.

Oftmals frage ich mich dann: wissen diese Menschen eigentlich, wie gut es ihnen geht? Ist ihnen bewusst, wieviel Geld sie jeden Monat auf ihrem Konto haben? Denn das Durchschnittsgehalt liegt in Deutschland bei rund 40.000 Euro (Quelle). Die Deutsche Rentenversicherung gibt das Durchschnittseinkommen, also das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt aller Versicherten, für das Jahr 2012 mit 32.446 Euro an.

Dennoch sind es insbesondere die Gutverdienenden, die gern mehr Geld auf dem Gehaltsstreifen sehen möchten. Sei es, um sich besser zu fühlen, um sich teure Wünsche zu erfüllen oder einfach, „weil ich es mir verdient habe“. Die größte Hürde ist dabei der direkte Vorgesetzte. Denn der Chef muss überzeugt werden, dass eine Anpassung des Gehaltes nach oben gerechtfertigt und angemessen ist.

Die Karrierebibel hat von einer Studie berichtet, die den ultimativen Tipp zur Gehaltserhöhung herausgearbeitet hat. Dabei geht es überraschenderweise nicht darum, dass die Argumente stichhaltig und das Gehaltsgespräch akkurat vorbereitet ist. Es geht auch nicht darum, den Vorgesetzten mit einer Armada an Argumenten zu überzeugen. Es ist viel simpler.

Der ultimative Tipp für mehr Geld

Denn die Studie von Anne Gielen hat zwei Faktoren herausgearbeitet, die den Chef ultimativ dazu bewegen, mehr Geld in die Gehaltsschale zu werfen:

  • der Mitarbeiter ist wichtig für das Unternehmen und liefert gute Arbeitsergebnisse
  • der Vorgesetzte muss befürchten, dass der Mitarbeiter bei negativem Ausgang des Gehaltsgespräches die Firma verlässt.

In meinen Augen ist der erste Punkt unstrittig. Wer gute Arbeit leistet, soll auch gut und mehr als angemessen bezahlt werden. Frei nach dem Motto: Leistung muss sich lohnen. Wenn ich mich allerdings als Arbeitgeber von meinen Angestellten erpressen lasse („mehr Geld, oder ich gehe“), muss ich mir Gedanken über die Motivation meiner Leute machen. Denn ansonsten zahle ich anstelle einer Gehaltserhöhung eine sogenannte „retention fee“ (Halteprämie).

Dennoch ist diese Verhandlungsstrategie anscheinend erfolgreich. Wer mit anderen Jobangeboten argumentieren kann, hat einer höhere Erfolgsaussicht im Gehaltsgespräch als der loyale Mitarbeiter, der treu zum Unternehmen steht.

Autor: Marc

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