Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Shitstorm ist der Anglizismus des Jahres 2011

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Die Würfel sind gefallen: der Anglizismus des Jahres 2011 ist Shitstorm.

Nach der Wahl zum Unwort des Jahres 2011 und der Wahl zum Jugendwort des Jahres 2011 ist nun auch der Anglizismus des Jahres gewählt worden. Der Begriff „Shitstorm“ darf sich ab sofort mit dieser Auszeichnung schmücken.

Die Begründung der Jury zu dieser Wahl lautet:

Das Wort bezeichnet eine unvorhergesehene, anhaltende, über soziale Netzwerke und Blogs transportierte Welle der Entrüstung über das Verhalten öffentlicher Personen oder Institutionen, die sich schnell verselbstständigt und vom sachlichen Kern entfernt und häufig auch in die traditionellen Medien hinüber schwappt.

Shitstorm füllt eine Lücke im deutschen Wortschatz, die sich durch Veränderungen in der öffentlichen Diskussionskultur aufgetan hat. Es hat sich im Laufe des letzten Jahres von der Netzgemeinde aus auf den allgemeinen Sprachgebrauch ausgebreitet und gut in die Struktur des Deutschen eingefügt“

Die weiteren Platzierungen hinter dem Shitstorm sind nicht minder interessant. Der Stresstest hat es auf den zweiten Platz geschafft und wurde interessanterweise bereits Ende 2011 zum Wort des Jahres gewählt.

Außerdem haben die sozialen Netzwerke die Abstimmung zum dritten Platz beeinflusst. Das Verb circeln (sinngemäß: „jemanden im sozialen Netzwerk Google+ zu einer Kontaktliste hinzufügen“) zeigt, dass Google mit seinem Produkt Google+ auch entsprechende Berücksichtigung in der Offline-Welt gefunden hat.

Anglizismus des Jahres 2011 Cloud Wortwolke Shitstorm circeln Stresstest

Bildquelle: http://www.anglizismusdesjahres.de

Autor: Marc

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