Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

„Wulffplag“ – das hat Christian Wulff Bild-Chef Kai Diekmann gesagt

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Seit einigen Wochen spekuliert Deutschland über Bundespräsident Christian Wulff. Seit dem Anruf bei BILD-Chef Kai Diekmann fragen sich viele:

Wie hat Wulff die Mailbox von Diekmann besprochen?

Die Affäre um den privaten Kredit und den Umgang des Präsidenten mit diesem Thema haben viel Wirbel verursacht. Insbesondere die „Mailbox-Affäre“ sorgt für Gesprächsstoff.

Im Internet ist jetzt unter dem beim Wiki Wulffplag ein recht genauer Wortlaut des Anrufs bei Diekmann – aus verschiedenen Quellen rekonstruiert- aufgetaucht. Der Bundespräsident Christian Wulff hat demnach folgendes auf den mobilen Anrufbeantworter gesagt:

„Guten Abend, Herr Diekmann. Ich rufe aus Kuwait an. Bin gerade auf dem Weg zum Emir…“ „und deswegen hier sehr eingespannt“ [auf der] Reise durch die Golfstaaten, habe täglich von acht bis elf Uhr Termine.

„Warum können Sie nicht akzeptieren, dass das Staatsoberhaupt im Ausland ist und zuwarten,“ „bis ich Dienstagabend wiederkomme, also morgen, und Mittwoch eine Besprechung zu machen, wo ich mit Herrn ???, den Redakteuren, rede, wenn Sie möchten, die Dinge erörtere, und dann können wir entscheiden, wie wir die Dinge sehen, und dann können wir entscheiden, wie wir den Krieg führen“.

„Ich habe alles offengelegt, Informationen gegeben, mit der Zusicherung, dass die nicht verwandt werden. Die werden jetzt indirekt verwandt, das heißt, ich werde auch Strafantrag stellen gegenüber Journalisten morgen, und die Anwälte sind beauftragt.“.

„Seit Monaten“ wird eine „unglaubliche“ Geschichte [geplant]. „Es gab immer dieses jahrelange Gerücht, Maschmeyer hätte was damit zu tun. Wir haben dargelegt, dass das alles Unsinn ist. Und jetzt werden andere Geschichten behauptet, die Unsinn sind“. [Im Internet kursieren lauter Schweinereien über meine Frau!]. [Ich möchte] „einfach, dass wir darüber sprechen, denn wenn das Kind im Brunnen liegt, ist das Ding nicht mehr hochzuholen – das ist eindeutig“

„Wenn man nicht bis Mittwoch wartet“ „und dann sagt ‚Okay‘, wir wollen den Krieg und führen ihn. Das finde ich sehr unverantwortlich von Ihrer Mannschaft, und da muss ich den Chefredakteur schon jetzt fragen, ob er das so will, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann“.

So „wie das gelaufen ist in den letzten Monaten, ist das inakzeptabel, und meine Frau und ich werden Mittwochmorgen eine Pressekonferenz machen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten und den weiteren Terminen und werden dann entsprechend auch öffentlich werden, weil diese Methoden Ihrer Journalisten, des investigativen Journalismus nicht mehr akzeptabel sind“.

„Der Rubikon ist für mich überschritten und für meine Frau auch“ [Ich] hoffe „dass Sie die Nachricht abhören … Und ich bitte um Vergebung, aber hier ist jetzt für mich ein Punkt erreicht, der mich“„zu einer Einhaltung/Handlung/Eilhandlung zwingt, die ich bisher niemals in meinem Leben präsentiert habe. Die hatte ich auch nie nötig“.

„Das bedeutet den endgültigen Bruch zwischen dem Bundespräsidenten und dem ‚Springer‘-Verlag“[, sollte] diese „unglaubliche“ Geschichte tatsächlich erscheinen.

Den kompletten Beitrag zum Vorwurf der Nötigung von Redaktionen gibt es hier.

Autor: Marc

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