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Kantersieg gegen zahnlose Wölfe: Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg 5:1 (2:0)

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Der VfL Wolfsburg zählt zu den Lieblingsgegnern von Borussia Dortmund. Denn gegen die Werkself aus der VV-Stadt sind Siege fast schon garantiert.

Jürgen Klopp hat am zwölften Spieltag erneut die Rotationsmaschine angeworfen und für einige Überraschungen in der Startelf gesorgt. Sven Bender hat seine Verletzung auskuriert und spielte für Sebastian Kehl. Moritz Leitner durfte wie schon gegen Piräus von Beginn an auflaufen und feierte sein Bundesliga-Debüt in der Startelf, nachdem er bislang immer nur als Einwechselspieler zum Zug gekommen ist. Außerdem durfte Shinji Kagawa anstelle von Ivan Perisic die Begegnung beginnen.

Nach dieser Rotation wurde das Alter der hungrigen Dortmunder noch weiter gesenkt. Das Durchschnittsalter der Schwarz-Gelben belief sich damit auf junge 22,81 Jahre. Lukas Pisczek war mit seinen 26 Jahren der älteste Feldspieler bei der Borussia. Und erlebte mit seinen Mannschaftskollegen eine fantastische Choreografie vor Beginn der Partie:

Choreografie BVB Borussia Dortmund VfL Wolfsburg The Unity

Nach zehn Minuten Spielzeit hatte der VfL Wolfsburg bereits drei Ecken für sich verbuchen können und bereits die eine oder andere Torchance vergeben. Der BVB kam aber nach und nach besser ins Spiel und dank Mario Götze, sensationell mit Absatzkick von Shinji Kagawa vorbereitet, in der 12. Minute zur ein wenig überraschenden Führung. Es war bereits Götzes dritter Saisontreffer in der Bundesliga.

Von nun an hatte Wolfsburg anscheinend seinen Offensiv-Mut verloren, denn der Deutsche Meister nahm das Heft in die Hand und diktierte die Partie. Kevin Großkreutz hatte nach einer halben Stunde das 2:0 auf dem Fuß, doch es fehlte ein wenig an Zielwasser, denn das Leder strich knapp links am Tor vom VfL vorbei. Nach einem Patzer von eben jenem Großkreutz hatte Dortmund Glück, dass der Schuss an dem Pfosten von Roman Weidenfeller endete (34.).

Genauso sehenswert wie das erste Tor war auch das 2:0 des BVB. Eingeleitet von Sven Bender kam der Angriff der Dortmunder über Robert Lewandowski, der gekonnt auf Shinji Kagawa passte. Der Japaner konnte dann beeindruckend zum 2:0 einnetzen (45.). Nach einem starken Wolfsburger Start war der Borussen-Druck beinahe widerstandlos vom Magath-Team hingenommen worden, so dass der Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit mehr als verdient gewesen ist.

Neven Subotic hat sich in der ersten Halbzeit in einem Kopfball-Duell verletzt und wurde in der zweiten Hälfte durch Felipe Santana ersetzt. Und die Dortmunder Dominanz war auch im zweiten Durchgang unübersehbar. Angefangen von einem Freistoß von Marcel Schmelzer (46.) und weitere Chancen von Mario Götze und Co. war der BVB dem 3:0 näher als die Wolfsburger dem Anschlusstreffer.

Doch die Dortmunder Verschwendungssucht bei Torchancen rächte sich nach einer Stunde. Mitten in eine Vielzahl von Torgelegenheiten der Hausherren kam ein Konter der „Wölfe“, der zum 1:2 vollendet werden konnte. Freuen konnten sich die Gäste nicht lange, denn quasi im Gegenzug gelang Sven Bender sein erstes Saisontor und das 3:1 (61.). Und es wurde noch besser. Nach einem Traumpass von Kagawa raste Robert Lewandowski allein auf das VfL-Tor zu und versenkte eiskalt zum 4:1 (66.) – sein achter Saisontreffer.

Und sofort brandete ein „Wer wird Deutscher Meister? BVB Borussia!“ durch das Dortmunder Westfalenstadion. Für meinen Geschmack allerdings etwas verfrüht nach Spieltag 12. Moritz Leitner durfte sich ab der 71. Minute ausruhen, denn für den Youngster wurde Sebastian Kehl ins Spiel gebracht. Außerdem kam Lucas Barrios für Robert Lewandowski auf den Platz (74.). Die Dortmunder Torgala war aber noch nicht beendet. Mario Götze katapultierte die Lederkugel auf Vorlage von Pisczek zum 5:1 in die Maschen (78.).

Der aktuelle Deutsche Meister scheint endgültig in die Siegesspur zurückgefunden zu haben und ist seit nunmehr sechs Spielen (fünf Siege und ein Unentschieden) in der Bundesliga unbesiegt. Nach diesem grandiosen Sieg steht die Dortmunder Borussia zumindest bis morgen auf dem zweiten Platz und ist bestens für das Duell mit dem Rekord-Meister aus München in zwei Wochen (18:30 Uhr) gerüstet.

Die Dortmunder Choreografie gegen Wolfsburg

Autor: Marc

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