Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Gaby Köster: Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance

Gaby Köster ist wieder da. Mehr als drei Jahre und acht Monate nach ihrem Schlaganfall war der Comedian heute Abend zu Gast bei stern.tv.

Vor der Ausstrahlung des Magazins war ich unsicher, ob ich mir den Beitrag und das Interview mit der Blonden angucken werde. Ich hatte Angst vor den Bildern. Ich war unsicher, wie sehr mich ihr Schicksal mitnehmen wird. Doch ich wurde überrascht.

Auf RTL erlebte ich eine vom Schlaganfall geschwächte Frau, die physisch immer noch mit den Folgen der Krankheit klar kommen muss und auf der linken Seite teilgelähmt ist. Aber anders als bei Monica Lierhaus ist bei Köster das Sprachzentrum offensichtlich intakt geblieben. Die bekannte “Kölsche Schnodderschnauze” der sympathischen Endvierzigerin schnattert weiterhin vor sich hin, als hätte es den schlimmen Zusammenbruch am 8. Januar 2008 gar nicht gegeben.

Mich beeindruckt der Lebensmut und die Kraft der starken Frau, die nach der Krankheit im Ein-Finger-Tippsystem ein Buch geschrieben hat, das den Titel “Ein Schnupfen hätte auch gereicht: Meine zweite Chance” trägt. Direkt nach dem Beitrag im Fernsehen habe ich das Buch bestellt, um diese Power und die Lebensfreude zu lesen.

Autor: Marc

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2 Kommentare

  1. Mir ging es ähnlich, ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich den Beitrag schauen soll. Als dann die Tür aufging und sie auch geführt werden musste, dachte ich sofort an den Auftritt von Monica Lierhaus.

    Aber Gabi Köster war tatsächlich viel kraftvoller und es war schön, zu sehen, dass es ihr wieder besser geht.

  2. Pingback: Rezension: Ein Schnupfen hätte auch gereicht von Gaby Köster mit Till Hoheneder > Produkttest, Rezension > Autobiografie, Buchbesprechung, Gaby Köster, Jürgen Becker, Kritik, Rudi Carrell, Scherz-Verlag, Schlaganfall, Till Hoheneder, Till und Ob