Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Spaß für Groß und Klein: Da ist der Wurm drin – Kinderspiel des Jahres 2011

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Regentage in den Sommerferien sind fatal. Die Kids maulen, langweilen sich und wollen beschäftigt werden. Bestens geeignet als Langeweile-Killer ist „Da ist der Wurm drin„, das Kinderspiel des Jahres 2011.

Während der Sommerferien, die in diesem Jahr nicht wirklich ihrem Namen gerecht geworden sind, haben wir häufig das diesjährige Kinderspiel des Jahres aus dem Hause Zoch gespielt. Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler ab 4 Jahren geeignet. Die Spieldauer wird vom Verlag mit zwanzig Minuten angegeben. Bei unseren Spielrunden variierte die Dauer von zehn bis 25 Minuten, abhängig von der Anzahl der Spieler.

Das Ziel des Spiels ist in wenigen Worten erklärt. Hier ein Auszug aus der umfangreich bebilderten und vorbildlich beschriebenen Spielanleitung:

In die Erde, fertig los! Die erste Wurmwühlrallye durch Nachbars Garten ist eröffnet. Lasst eure Würmer im Erdreich verschwinden und schätzt, welcher Wurm unterwegs am schnellsten ist. Wer das gut macht, darf seinen Wurm mit Gänseblümchen und Erdbeeren füttern, was ihn noch schneller wühlen lässt. Der Wurm, der als Erster beim Kompost seinen Kopf aus der Erde streckt, gewinnt.

Das Spielfeld ist liebebvoll und detailliert gezeichnet und gibt einen Blick auf einen Obst- und Gemüsegarten frei. Dort tummeln sich unter anderem ein Igel und ein Maulwurf, dort wachsen köstliche Erdbeeren und blühen Gänseblumen. Besonderes Augenmerk gilt den Gucklöchern auf Höhe des Blumen- und Erdbeerfelds, schließlich ermöglichen sie den Spielern wichtige Hinweise zum Spielverlauf.

Da ist der Wurm drin Spielausstattung

Der Farbwürfel bestimmt bei jedem Wurf, wie weit der eigene Wurm beim Graben ziehen darf.  Je nach Ergebnis darf eines von sechs unterschiedlich langen und farbgien Spielkärtchen zur Verlängerung des eigenen Wurms benutzt. Am beliebtesten sind natürlich die langen Elemente, denn wer als erstes den Komposthaufen am Ende des Spielfeldes erreicht hat, ist der Gewinner von „Da ist der Wurm drin„.

Besondere Spannung kommt an zwei „Checkpoints“ innerhalb einer Spielrunde auf. Die Würmer passieren bei ihrem Wettrennen zum Komposthaufen als erstes das Gänseblümchenfeld und dann das Erdbeerbeet. Vor Erreichen der beiden Checkpoints kann jeder Spieler seine Einschätzung abgeben, welcher Spieler als erstes das Zwischenziel erreicht. Liegt er mit seinem Tipp richtig, winkt als Belohnung eine zusätzlich „Wurmverlängerung“, die dem Spiel eine ungeahnte Wende bringen kann.

Mein Fazit

„Da ist der Wurm drin“ ist zu Recht als Kinderspiel des Jahres 2011 gekürt worden. Das Spielfeld ist schnell bestückt, die Regeln sind einfach und eingängig und werden selbst von den jüngsten Spielern schnell begriffen und umgesetzt. Das Design des Spielbretts ist ein Traum: liebevoll gezeichnete Bewohner des heimischen Gartens sind putzig in Szene gesetzt und laden ein, näher betrachtet zu werden.

Wer auf der Suche nach einem klasse Kinderspiel zu einem angemessenen Preis ist, liegt mit „Da ist der Wurm drin“ goldrichtig und kann nichts falsch machen.

Hier ein paar Eindrücke von dem liebevoll arrangierten und fesselnden Spiel für Groß und Klein:

Autor: Marc

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