Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Das Wetter geht mir nicht auf die Nerven…

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Sondern vielmehr die Menschen, die sich darüber beklagen. Und ich gebe zu: Es nervt mich ohne Ende.

Das Wetter ist bekanntlich das Small Talk-Thema Nummer eins. Und nicht nur dort. Auch Twitter und Facebook sind voll mit Statusmeldungen und Tweets vom Thema Nummer eins. Es nervt mich ohne Ende.

Anderseits: Mit keinem anderen Topic komme ich schneller ins Gespräch: „Oh, ist das heiß heute“, „Wann gibt es endlich Regen?“ und „Wann ist mal wieder richtig Sommer?“ sind meine drei Highlights der Wetter-Konversationen. Und auch das bange Studieren des Wetterberichts vor dem Sommerurlaub mancher Zeitgenossen lässt mich schmunzeln: werden wir gutes Wetter an der See haben? Lässt der Regen unseren Kurztrip in die Berge platzen? Wie sind die Aussichten am Mittelmeer für die nächsten 14 Tage? Sorgen über Sorgen. Es nervt mich ohne Ende.

Dabei ist es doch so: Wetter ist immer. Egal ob Sonne, Regen, Dürre, Schnee, Hagel, Eisregen, Gewitter, Wetterleuchten, Sturm, Donner, Blitz, Graupel, Niesel, Böen oder Blitzeis. Das Wetter gab es bereits vor hundert Jahren, vor tausend Jahren und vor Millionen von Jahren. Und es wird auch Wetter geben, wenn wir nicht mehr leben werden und uns panisch über das Klima austauschen. Es nervt mich ohne Ende.


Aber ich mache mir nichts vor. Es wird immer wieder über das Wetter diskutiert werden: es ist zu warm, es ist zu kalt, es ist zu trocken, es ist zu nass. Ich verstehe das nicht. Wo liegt das Problem? Wetter lässt sich nicht beeinflussen – zumindest nicht im Großen. Also arrangiere ich mich mit der Situation und mache das beste daraus.

Die Sonne scheint und es ist warm? Prima, ich liebe das Kitzeln der Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Die Wolken verdunkeln den Himmel und es regnet unaufhörlich? Klasse, die Natur wird sich über den erquickenden Schauer freuen. Es schneit ohne Ende und das Schnee schippen nimmt kein Ende? Deine Kinder werden sich über das Toben in den weißen Flocken freuen.

Es ist also alles eine Frage der Perspektive. Genießt den Sommer und macht das beste daraus. Wie sagt meine Mutter immer? Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur schlechte Kleidung. Jetzt setze ich mich erst mal in die Sonne und genieße das Wetter und den Sommer – und den Schweiß, der klebrig in meinem Shirt hängen bleibt.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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