Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Eiscafé Dolce Vita in Kleinenbroich

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Kleinenbroich, nach dem Umzug ins Rheinland meine zweite Heimat, ist ein Ort mit mehr als 10.000 Einwohnern. Es gibt ein gut ausgebautes Industriegebiet mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs. Doch gastronomische Möglichkeiten sind bislang Mangelware.

Ich hatte an anderer Stelle im Blog über die Pizzabäcker im Ort und meine Erfahrungen mit den runden Teigfladen berichtet. Doch nicht nur die italienischen Hauptgerichte in Kleinenbroich sind berichtenswert: seit dem 12. März gibt es Auf den Kempen 14 endlich wieder ein Café, nachdem das Lokal „Tatort“ vor etwa drei Jahren seine Pforten geschlossen hat.

Lange, viel zu lange standen die Räumlichkeiten im Zentrum von Kleinenbroich leer. Doch Ende letzten Jahres kam Bewegung in den oft wie ausgestorben wirkenden Ortskern der linksrheinischen Kleinstadt. Über die lokale Presse verbreitete sich die Kunde, dass bald ein Eiscafé eröffnen solle.

Meine Kids waren happy, denn außer einer „Eisdiele“, wie wir in Ostwestfalen solch eine Location auch nennen, auf der Bahnhofstr. 5b (Eis-Café Coldai) war die Versorgung mit selbstgemachtem Eis eher Mangelware. Außerdem hat das Coldai den Mangel, dass es keine Außenbestuhlung gibt und der Innenraum eher klein gehalten ist.

Am vergangenen Montag überzeugten wir uns persönlich von dem Eiscafé Dolce Vita und probierten zu viert die Eisspezialitäten. Luke wählte das Kinder-Spaghetti-Eis für 2,80 Euro, Liam kostete den Erdbeer-Becher für 5 Euro, Anne probierte den Tiramisu-Becher (5 Euro) und ich gab dem Waldbeer-Becher (ebenfalls 5 Euro) eine Chance.

Die Bestellung war rasch aufgenommen und ebenso schnell an den Tisch geliefert. Liam und Luke schmeckte das Eis gut; die Portionen sind verhältnismäßig groß (siehe Foto oben) und preislich im Mittelfeld beheimatet. Neben einer Vielzahl von Eisspezialitäten gibt es außerdem die bekannten Kaffee-Spezialitäten wie Cappuccino, Espresso und Caffee Crema. Außerdem gibt es eine zusätzliche Karte mit Waffeln-Spezialitäten.

Als gelungener Preisindikator zum Vergleich dient mir in Cafés gern der von mir so getaufte“Cappuccino“-Index, den meine Mum ins Leben gerufen hat. Bezogen auf das Dolce Vita kann ich das Preisniveau als „günstig“ bezeichnen: der Espresso mit aufgeschäumter Milch kostet hier in Kleinenbroich nur 2 Euro.

Das Dolce Vita bietet im Innenraum ungefähr dreißig Sitzplätze an Zweier-, Dreier- und Vierertischen an. Bei der Einrichtung dominiert dunkles Holz und helle Sitzmöbel, die eine angenehme Atmosphäre verbreiten. Die Eistheke ist variantenreich gefüllt und dient gleichzeitig für die Laufkundschaft als Anlaufstelle.

Im Außenbereich ist ebenfalls eine Bestuhlung mit zahlreichen Tischen und Stühlen vorhanden, die bei sonnigem Wetter unter der Markise zum Verweilen einlädt und insbesondere in den kommenden Frühlings- und Sommertagen rege genutzt werden wird.

P.S. Bislang finden sich in den Weiten des Internets keine Einträge zu dem lohnenswerten Eiscafé Dolce Vita. Ich habe daher direkt bei Qype und Gowalla Einträge angelegt. Auch bei Foursquare ist das Dolce Vita vertreten.

Autor: Marc

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