Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Meine Erlebnisse in der S8 beim Bahnstreik der GDL zwischen Mönchengladbach und Düsseldorf

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Als ich am Mittwoch Nachmittag von den für heute geplanten Streiks mit Schwerpunkt in Düsseldorf und Köln gelesen hatte, schwante mir Böses.

Weil ich Berufspendler bin, trifft mich der Zugausfall im Personenverkehr zwischen 4 und 10 Uhr natürlich ganz besonders. Am Vorabend überlegte ich, wie ich dem Streik am besten ein Schnippchen schlagen konnte. Leider gab es nicht viele Optionen, weil Anne das Auto für diverse Besorgungen benötigte und ich ungern mit dem Fahrrad frühmorgens bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mehr als 25 Kilometer nach Düsseldorf radeln wollte. Also ging ich das Risiko ein und versuchte mein Glück mit der Deutsche Bahn.

Gegen 6 Uhr morgens prüfte ich die Zugverbindungen im Internet und war hoffnungsfroh. Die S8 nach Düsseldorf sollte um 6:03 Uhr und 6:43 Uhr planmäßig verkehren, nur die Bahn um 6:23 Uhr wurde als „ausgefallen“ angekündigt. Weil bei der letzten Streikaktion der GDL selbst auf die Internet-Auskünfte der Deutschen Bahn allerdings kein Verlass war und ich mehr als eineinhalb Stunden frierend am Bahnsteig verbracht habe, machte ich mich gegen viertel nach sechs auf den Weg zum Bahnhof.

Während ich Richtung Bahnhof unterwegs war – mein Fußweg führt mich entlang der Bahnstrecke -, verblüfften mich die an mir vorbeiziehenden Züge. Sowohl ein Regionalexpress donnerte an mir vorbei Richtung Düsseldorf als auch eine S-Bahn Richtung Mönchengladbach. Streik sieht anders aus.

Leider stellte sich die Fahrplanauskunft aus dem Internet als richtig heraus, denn die S8 von Mönchengladbach fiel in der Tat dem Streik zum Opfer:


Doch um 6:43 Uhr die große Überraschung. Pünktlich wie sonst eher selten fuhr die S8 in Kleinenbroich ein und brachte mich zuverlässig nach Düsseldorf.

Ich wünsche allen Pendlern, dass ihr Weg ins Büro oder in die Schule auch mit so wenig Komplikationen wie bei mir verbunden ist.

Autor: Marc

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2 Kommentare

  1. Ich hatte heute morgen die selben Erlebnisse wie du, einfach nur ätzend. Ich habe es zwar mit viel Mühe und einer netten Mitfahrgelegenheit zur Arbeit geschafft, finde aber die Ausrichtung des Streiks auf uns Pendler eine Frechheit.

    Bei der Zeitspanne hat man ja keine echte Alternative früher los zu kommen, also kommt man mit Sicherheit zu spät oder hat viele Mühen, während es die letzten Male ja noch ging war heute wirklich nervig.

  2. Das ist ja wieder toll, die streiten sich und wir müssen drunter leiden. Wann endet das endlich?

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