Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Pizza bestellen in Kleinenbroich bei der Pizzeria Calabria

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Seit mehr als fünf Jahren wohne ich in Kleinenbroich, einem Städtchen mit gut elftausend Einwohnern und mehreren Pizzabäckern.

Bis zum vergangenen Sommer 2010 habe ich immer gern die Pizza in der Pizzeria Don Medici bestellt. Der Lieferservice war schnell und zuverlässig, die Preise in Ordnung und – am wichtigsten – die italienischen Teigfladen lecker und üppig belegt. Bis zum vergangenen Sommer, als mir der Appetit vergangen ist.

Schuld war „Analog-Knoblauch“, der bei meiner bis dato letzten Bestellung bei Don Medici auf der Pizza verteilt worden ist. Also kein klassischer frisch ausgepresster Knoblauch, der leicht ölig die Pizza verfeinert, sondern eine weiße, „mayonaisige“ Paste, die dem Geruch nach entfernt an Knoblauch erinnert. Zu allem Übel waren die runden Teigfladen überwiegend schwarz gebrannt, so dass das Pizza essen alles war – nur kein Genuss.

Nun musste ein neuer Pizzabäcker her, der die Lücke schließen sollte. Am vergangenen Samstag probierten wir deshalb die Pizzeria Calabria Auf den Kempen in Kleinenbroich aus. Ich habe gegen 18 Uhr telefonisch drei Pizzen bestellt, die laut Auskunft innerhalb von dreißig Minuten geliefert werden sollten.

Mit etwas Verspätung klingelte es vierzig Minuten nach der Bestellung an der Haustür und der Pizzabote überbrachte mir drei heiß-dampfende Pappschachteln, die unverkennbar nach Knoblauch dufteten und im Schnitt übrigens sieben Euro für die „normale“ Größe je Pizza gekostet haben. Als kostenlose Zugabe brachte der junge Mann auch noch eine Flasche „Schädel-Lambrusco“ mit, die ich gern zur Verfeinerung von Speisen beim Kochen verwende.

Nachdem der olfaktorische Test der Köstlichkeiten aus dem Ofen bestanden war, gefielen die drei Pizzen auch im optischen Test: der Käse war leicht zerlaufen, der Teig sah knusprig und unverbrannt aus und auch der Beleg war punktgenau fertig geworden. Und die positiven Eindrücke setzten sich auch im Geschmackstest fort. Der Beleg bei allen drei Gerichten war üppig und lecker. Somit stand schnell fest: wir haben einen neuen Lieblings-Pizzabäcker!

Pizza Spinaci, Pizza Milano und Pizza Mamamia

Noch ein Wort zu der Speisekarte. Neben Pizza und Nudelgerichten (Lasagne, Tortellini, Gnocchi, Spaghetthi) finden sich auch diverse Kartoffelaufläufe, Suppen, Fingerfood, Salate und belegte Baguettes auf der umfangreichen Liste wieder. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei.

Autor: Marc

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3 Kommentare

  1. Hi Marc,

    kann ich absolut nicht nachvollziehen, ich finde die Pizza von Don Medici nach wie vor klasse!

    Gut, ich nehme aber auch nie Knoblauch … insofern fällt einer Deiner Kritikpunkte bei mir nicht ins Gewicht (hihi, welch Wortspiel ;-).

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