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Herbstmeisterschaft perfekt: 1. FC Nürnberg – Borussia Dortmund 0:2 (0:1)

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Quelle: www.bvb.de

Nach dem ungefährdeten 3:0-Sieg in der Europa League gegen Karpaty stand für Borussia Dortmund wieder das Pflichtprogramm in der Bundesliga auf dem Programm.

Beim 1. FC Nürnberg konnte die Herbstmeisterschaft bereits drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde unabhängig vom Spielausgang nicht mehr verspielt werden.
Möglich gemacht hatte das bereits gestern Nachmittag Eintracht Frankfurt, das Mainz 2:1 besiegt hat und der Vorsprung von Dortmund bei unerreichbaren sieben Zähler geblieben ist. Danke, Eintracht! Die Gastgeber aus Nürnberg standen nach drei Niederlagen in Folge vor heimischem Publikum in der Pflicht.

Bei Borussia spielte Robert Lewandowski für den verletzten Lucas Barrios und Mario Götze kehrte für Kuba in die erste Elf zurück. Bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkten kamen die komplett in gelb spielenden Gäste mäßig ins Spiel, während der FCN in der ersten Viertelstunde mit ansehnlichen Spielzügen zu gefallen wusste.

Nach dreizehn Minuten prüfte Robert Lewandowski erstmals den Nürnberger Schlussmann. Danach bestimmte der FC das Spiel – bis zur 23. Minute. Nach einem Freistoß in der Nähe vom Mittelkreis kam der Ball zu Mats Hummels, der mit seinem zweiten Saisontreffer per Kopf das Führungstor für den BVB erzielte. Und wie schon bei allen drei Toren in der Europa League war es auch hier Nuri Sahin, der sich als Vorlagengeber auszeichnen konnte.

„Wir müssen gierig sein“, hatte Jürgen Klopp vor der Partie von seinem Team gefordert. Diese Nachricht scheint nicht wirklich bei dem Team angekommen sein, denn zu behäbig und durchschaubar war das Spiel des Klassenprimus. Die Nürnberger hingegen lieferten eine gute Leistung ab und brachten den BVB und insbesondere dessen Abwehr das eine ums andere Mal in Verlegenheit. Trotzdem hielt der knappe Vorsprung bis zur Pause.

Nach einer aus Dortmunder Sicht ereignisarmen ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel wurde Kuba in der 61. Minute für Kevin Großkreutz ins Spiel gebracht. Ab der 70. Minute bekamen die Gäste-Fans einige spannende Strafraumszenen zu sehen – aber leider auch einen Robert Lewandowski, der zweimal aus aussichtsreicher Position verstolpert hat.

Auch in Nürnberg hatte Roman Weidenfeller im BVB-Tor einen geruhsamen Spätnachmittag, denn wirklich gefährlich kam der Club selten vor seinen Kasten. Antonio da Silva ersetzte in der 84. Minute den Japaner Shinji Kagawa. Die dritte gefährliche Strafraumszene konnte Robert Lewandowski endlich für sich nutzen und zum erlösenden 2:0 einnetzen (88.). Nuri Sahin machte in der letzten Minute noch Platz für Felipe Santana, ehe der achte Auswärtssieg in Folge für Dortmund perfekt war.

Nach 1994 und 1995, damals noch mit Trainer Ottmar Hitzfeld, kann sich der BVB über eine Herbstmeisterschaft freuen. In beiden Jahren wurde Schwarz-gelb übrigens Deutscher Meister – ein gutes Omen? Nun ist Borussia Dortmund außerdem auf der Jagd nach dem 15 Jahre alten Rekord von Bayern München. Unter Felix Magath gelangen dem FC in einer Halbserie sagenhafte 44 Punkte. Der BVB hat am 15. Spieltag 40 Zähler auf dem Konto und kann ergo noch 46 Punkte erreichen.

Hier weitere Statistik-Highlights:

  • der 2:0-Sieg in Nürnberg war der sechste Sieg hintereinander
  • seit nunmehr 14 Spieltagen ist der BVB ungeschlagen
  • beste Bilanz aller Zeiten: Borussia Dortmund ist die erste Mannschaft der Bundesliga-Geschichte, die an den ersten 15 Spieltagen 13 Siege einfuhr
  • auswärts überragend: der BVB gewann in dieser Saison alle acht Auswärtsspiele und stellte damit einen ewigen Ligarekord ein. Nur die Bayern schafften im Jahr 2005 acht Auswärtssiege in Folge, damals allerdings verteilt auf zwei Spielzeiten
  • mindestens doppelt: Schwarzgelb erzielte in allen Auswärtsspielen immer mindestens zwei Tore
  • souverän nach Führung: Der BVB ging zum elften Mal mit 1:0 in Führung – und gewann stets
  • jüngste BVB-Startelf: der BVB begann mit der jüngsten Startelf der Vereinsgeschichte. Das Durchschnittsalter der elf Borussen-Starter betrug nur 22,86 Jahre. Zugleich war es die zweitjüngste Mannschaft aller Zeiten, die jemals ein Bundesligaspiel bestritt.
2:0-Sieg in Nürnberg den sechsten Sieg hintereinander feierten und nunmehr seit 14 Spieltagen ungeschlagen sind.
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Durchblick im Schneetreiben: Marcel Schmelzer gewinnt den Kopfball gegen Mehmet Ekici.

Beste Bilanz aller Zeiten: Borussia Dortmund ist die erste Mannschaft der Bundesliga-Geschichte, die an den ersten 15 Spieltagen 13 Siege einfuhr.

Auswärts überragend: Der BVB gewann in dieser Saison alle acht Auswärtsspiele und stellte damit einen ewigen Ligarekord ein. Nur die Bayern schafften im Jahr 2005 acht Auswärtssiege in Folge, damals allerdings verteilt auf zwei Spielzeiten.

Tolle Bilanz: Im 24. BVB-Pflichtspiel dieser Saison gab Nuri Sahin seine elfte Torvorlage – einsamer Bestwert bei der Borussia.

Vorbereiter: Mario Götze legte das 2:0 durch Robert Lewandowski auf. Der Youngster ist jetzt gleichauf mit Nuri Sahin in der Bundesliga Top-Vorbereiter der Schwarzgelben (jeweils sieben Torvorlagen).

Torjäger: Robert Lewandowski erzielte in seinem 23. Pflichtspiel für den BVB sein sechstes Tor – nur Barrios und Kagawa waren erfolgreicher. Für einen Spieler, der fast immer eingewechselt wurde, ist das eine gute Bilanz! Sowohl gegen Lwiw als auch in Nürnberg traf er als „Start-Spieler“.

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Kampf um den Ball: Dominic Maroh und Robert Lewandowski. [Fotos: firo]

Langer Atem: Der BVB erzielte in der Schlussviertelstunde die meisten Tore. Lewandowskis 0:2 war Treffer Nummer zehn ab der 76. Minute.

Mindestens doppelt: Schwarzgelb erzielte in allen Auswärtsspielen immer mindestens zwei Tore.

Gleiches Muster: Mats Hummels traf wie schon gegen Kaiserslautern und Lwiw per Kopf nach einem Freistoß von Nuri Sahin.

Souverän nach Führung: Der BVB ging zum elften Mal mit 1:0 in Führung – und gewann stets.

Jüngste BVB-Startelf: Der BVB begann mit der jüngsten Startelf der Vereinsgeschichte. Das Durchschnittsalter der elf Borussen-Starter betrug nur 22,86 Jahre. Zugleich war es die zweitjüngste Mannschaft aller Zeiten, die jemals ein Bundesligaspiel bestritt.

Autor: Marc

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