Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

I survived the Krupp-Husten – Nacht

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Jedes Jahr von September bis März werden wir von ihm gequält – von dem Krupp-Husten. Erst war es Liam, der im Alter von gerade vier Monaten die ersten Attacken überstehen musste und jetzt ist Luke mal wieder an der Reihe.

Der Begriff Pseudo-Krupp und Krupp-Husten geht übrigens nicht auf die Krupp-Dynastie zurück. „Krupp“ rührt vom schottischen Wort croup („Heiserkeit“) her.

Gestern Abend war es wieder soweit. Schon tagsüber deutete sich an, dass wir keine ruhige Nacht haben werden. Und abends kam er dann, der trockene, bellende Husten, der Luke das Leben und Schlafen schwer gemacht hat.

Gegen 21 Uhr begannen wir mit den Sofortmaßnahmen gegen den Pseudo-Krupp, also feuchte, kalte Luft zuführen (Schlafzimmerfenster aufreißen, nasse Handtücher zur Luftbefeuchtung aufhängen), Eiswürfel lutschen lassen oder im Badezimmer in der Dusche heißes Wasser laufen lassen, um Dampf zum inhalieren entstehen zu lassen.

Anne hat zusätzlich zweimal eine „Heiße Sieben“ aus Schüssler-Salzen zubereitet und Luke zum trinken gegeben. Das Schüssler-Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) wird als besonders intensive Anwendung gerne als „Heiße Sieben“, auch „Heisse 7“ genannt, zubereitet. Die heisse Sieben ist eine Anwendung von Schüssler-Salzen in heissem Wasser, die besonders intensiv wirkt. Dafür werden 10 Tabletten vom Schüssler-Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) in eine Tasse gegeben. Anschließend wird heisses Wasser dazu gegossen. Innerhalb weniger Minuten lösen sich die Tabletten auf. Ganz wichtig: zum Umrühren immer einen Plastiklöffel und niemals einen Metalllöffel verwenden! Wenn sich die Tabletten aufgelöst haben, wird die heisse Sieben in kleinen Schlucken getrunken.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang das Buch „Homöopathie für Kinder„, in dem kurz und prägnant alles Wissenswerte erläutert wird. Auf die Gabe von Zäpfchen (Rectodelt 100) verzichten wir weitestgehend, da sie wirklich nur im akuten Notfall und bei drohendem Ersticken verabreicht werden sollten.

Nach Mitternacht wirkten die Maßnahmen endlich und wir konnten uns über eine einigermaßen ruhige Nachtruhe freuen. Und außerdem gibt es einen Hoffnungsschimmer : im Alter von sechs Jahren stoppt der Pseudo-Krupp bzw. Krupp-Husten genauso unvermittelt wie er zu Beginn aufgetreten ist.

Foto: © Harald Wanetschka / PIXELIO

Autor: Marc

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