Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Düsseldorf von oben und im 360 Grad Panorama: der Rheinturm Düsseldorf

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1998 bin ich aus Ostwestfalen nach Düsseldorf gezogen. Wer in eine neue Stadt zieht, schaut sich oftmals als erstes die klassischen Touristenziele an. So war es auch bei mir. Neben der Altstadt stand recht bald auch der Rheinturm Düsseldorf auf dem Programm.

Damals kostete mich der Eintritt DM 5,50 (für die jüngeren Leser: DM bedeutet Deutsche Mark und war der Vorläufer des Euro, der Anfang des Jahrtausends eingeführt worden ist), um auf den mehr als 200 Meter hohen Turm zu fahren. Seitdem waren wir nicht mehr beim Wahrzeichen des Landeshauptstadt zu Besuch. Bis zum vergangenen Donnerstag.

Meine Eltern waren zu Besuch und feierten mit uns den Geburtstag meines Dads. Anlässlich seines Ehrentages wollten wir etwas ganz Besonderes unternehmen. Und weil meine Eltern bisher noch nie auf dem Rheinturm waren, hatten wir schnell das Ausflugsziel identifiziert.

Das Parken in der Nähe des Rheinturms gestaltet sich etwa schwierig, wenn kostengünstig geparkt werden soll. Mein Tipp: statt direkt am Rheinturm für Euro 1,50 pro Stunde bzw. Euro 5 für drei Stunden (Stand: 16.09.2010) zu parken, lieber die Tiefgarage beim Polizeipräsidium an der Neusser Straße nutzen (Euro 1,30 pro Stunde), weil dort die Wahrscheinlichkeit am größten ist, einen freien Platz zu ergattern.

Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir gegen 15:30 Uhr den Rheinturm und waren positiv überrascht. Die Eintrittspreise (im Rheinturm-Jargon „Aufzuggebühren“ genannt) hatten sich in den vergangenen zwölf Jahren moderat entwickelt:

  • Erwachsene Euro 3,60
  • Jugendliche Euro 2,90
  • Behinderte Euro 2,90
  • Kinder bis zwölf Jahre Euro 2,00.

Nach dem Bezahlen warteten wir am Fuße des Turms auf einen der beiden Aufzüge. Nach etwas Wartezeit konnten wir gemeinsam mit dem „Liftboy‘, der den Aufzug bedient, und weiteren Besuchern die Fahrt nach oben antreten. In kurzer Zeit rasten wir 168 Meter in die Höhe und mussten immer wieder einen Druckausgleich über die Ohren starten, um keine Ohrenschmerzen zu bekommen.

Auf der ersten Aussichtsplattform angekommen, waren wir erneut überwältigt von dem Rundumblick auf dem Rheinturm. Dank der Bauweise der Plattform ist ein Rundumgang möglich, um einen vollständigen Überblick über die Rheinmetropole und dessen Nachbarschaft zu haben. Bei idealen Wetterbedingungen ist es sogar möglich, bis nach Köln, Duisburg und Mönchengladbach zu schauen.

Besonders beeindruckend ist es, wenn man sich von innen auf die Glasfassade legt – keine Sorge, es handelt sich um Sicherheitsglas! – und einen Blick nach unten wagt. Das ist ein Gefühl, als schwebe man in der Luft. Ich gebe zu, dass mir sehr mulmig war, als ich auf diese Art und Weise die Aussicht genossen habe, aber es lohnt sich!

Neben der Aussichtsplattform auf 168 Meter Höhe gibt es auch noch das Café und Restaurant „Top 180“, über das ich separat berichtet habe: Essen und Trinken über den Dächern Düsseldorfs: das Top 180 auf dem Rheinturm in Düsseldorf.

Autor: Marc

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