Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Was ist Tilt Shift – Fotografie? Gibt es dafür eine App oder ein Programm?

| 4 Kommentare

Ende des vergangenen Jahres hat sich die Tilt Shift-Technik dank der Minitatur-Werbespot der Deutschen Telekom in den Köpfen vieler Menschen festgesetzt. Normale Motive sehen wie Modellbaulandschaften aus – und das verblüffend echt. Wer es sieht, fragt sich «Wie geht das?» und nicht wenige fragen «Kann ich das auch machen?». Die Antwort lautet: Ja klar – und das sogar mit wenig Aufwand. Entweder am heimischen PC oder von unterwegs mit einer App für Android oder Apples iPhone.

Die folgenden Fotos habe ich mit dem TiltShift maker erstellt. Das Handling ist spielend einfach: entweder ein Foto von der Festplatte auswählen und hochladen oder den Link eines Fotos aus dem Internet angeben. Anschließend in dem Preview-Fenster rechts das Ergebnis betrachtet werden, ehe das neu gestaltete Foto mit einem Klick auf „Get full size“ auf der Festplatte gespeichert wird.

Selbstverständlich gibt es auch Apps für das iPhone sowie für alle Android-Smartphones für diejenigen, die mobil „tilt shiften“ möchten.

Abschließend noch zwei Videos zu dem Thema – eins aus Deutschland und eins aus den USA:

The Sandpit from Sam O'Hare on Vimeo.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

4 Kommentare

  1. Hallo Marc,

    mir ist auch bereits aufgefallen, dass dieser Tilt-Shift-Look gerade voll "in" ist.

    Allerdings sollte man, wenn man die Technik beim Fotografieren erklären will, schon erwähnen, dass es nicht nur darum geht, nett aussehende Bilder zu machen, sondern dass dies eigentlich den Anforderungen professioneller Architektur- und Produktfotografie geschuldet ist. Gute Tilt-Shift-Objektive sind ziemlich teuer und gar nicht so einfach zu bedienen.

    Dass sich damit neuerdings – dank HD-Video in DSLR – auch echt hübsch anzusehende Videos machen lassen, ist eher ein netter Nebeneffekt. Aber das nur als Ergänzung…

    😉

    Auf dem iPhone nutze ich für Fotos übrigens gerne den Tilt-Shift-Generator und ein feines Video aus Berlin habe ich auf meiner Posterous-Seite verlinkt…
    http://anwin.posterous.com/little-big-berlin

    Gruß

    Andreas

  2. Nette Sache 😉

    Leider beschreibt Dein Artikel aber nicht, was Tilt-Shift-Fotografie überhaupt ist: Das Verschieben (engl.: Shift) und/oder das Verschwenken (engl.: Tilt) des Linsensystems gegenüber der Film/Sensorebene.

    Die von Dir selbst erstellten Bilder simulieren diese Technik ja nur. Die Ergebnisse sind zwar OK, aber die genialen Videos die Du auch angehängt hast, sind nicht mit solch einer Software, sondern mit speziellen Tilt-Shift-Objektiven entstanden. Das ist schon ein echter Unterschied. Ich träume schon länger von so einem Objektiv, habe mir die Investition aber bisher verkniffen…. 😉

    Hier ein Link zur Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Tilt-und-Shift-Objek

    Gruß

    Thomas

    • Daran sieht man doch, dass ich eher laienhaft an das Thema herangegangen bin.

      Danke für die weiterführenden Erläuterungen. Ich bewundere die Menschen, die so etwas selbst fotografieren können. Respekt!

  3. Das ist ja cool, Danke für den App-Tipp und für die Informationen zum Thema Tilf Shift, das fand ich schon immer cool, habe mich nur nie wirklich darüber informiert.

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