Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Brauerei im alten Oberkasseler Bahnhof – Gulasch zum Essen und zum Trinken

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Am Donnerstag habe ich mit meinem Team einen angenehmen und unterhaltsamen Abend im Brauhaus verbracht.

Die Reservierung und die Umgebung

Die Bedienung leitete uns an den vorab reservierten Elfertisch in den Biergarten und ich war das erste Mal erstaunt: einen Biergarten in der Dimension hatte ich am Belsenplatz in Oberkassel gar nicht erwartet! Gegen 17:30 Uhr war der Biergarten nur mäßig gefüllt, doch das sollte sich in den kommenden Stunden ändern – am Ende waren alle Plätz gut belegt.

Das Bier

Zu Beginn probierte ich das hauseigene Bier „Gulasch“, das seit 2009 gebraut wird. Der ungewöhnliche Name für das Bier rührt übrigens von einem der Wirte, dessen Spitzname „Gulasch“ ist. Ob dieser bizarre Name den Absatz des Bieres vorantreibt, wage ich allerdings zu bezweifeln. Von dem Geschmack des Hellen war ich enttäuscht. Das helle Bier schmeckt wie eine Mischung aus Kölsch und Hefeweizen – nur ohne die entsprechende Hefetrübung. Darüber hinaus verfügt das Bier über zuviel Kohlensäure und traf im Großen und Ganzen nicht meinen Geschmack. Da es aber auch das gute Düsseldorfer Schumacher Alt (0,25 l für EUR 1,75) auf der Getränkekarte gibt, war rasch passender und wohlschmeckender Ersatz gefunden.

Die Speisen

Als Vorspeise habe ich die hausgemachte Gulaschsuppe gegessen, die es laut Speisekarte nur als Terrine für EUR 6,- gibt. Der Kellner war aber zuvorkommend und setze meinen Wunsch nach einer kleineren Portion umgehend in die Tat um. Die Suppe war lecker, kräftig im Geschmack und mit vielen Gulaschstücken durchsetzt. Köstlich!

Die Hauptspeise schmeckte ebenfalls klasse und ist mein Tipp: drei Schweinemedaillons in Pfefferrahm mit Bratkartoffeln und gemischtem Gemüse (EUR 16,80). Die Medaillons sind zart und knusprig gebraten, die Bratkartoffeln mit Speck ein Gedicht und auch das Gemüse perfekt.

Der Makel

Kleiner Wermutstropfen am Rande: der Springbrunnen im Biergarten hat einen dringenden Wasserwechsel nötig, denn während der vier Stunden, die ich am Abend dort verbracht hatte, stiegen öfter übelriechende Dämpfe aus dem (Brack-)Wasser in meine Nase.

Autor: Marc

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