Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich habe einen Gewerbeschein für mein Weblog beantragt

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Am Montag habe ich den letzten Tag meines Sommerurlaubs genutzt, um in Korschenbroich beim Gewerbeamt einen Gewerbeschein zu beantragen.

„Wozu einen Gewerbeschein für einen Blogger?“, werden einige nun einwerfen. Diese Frage und deren – nicht einfache – Beantwortung war mir vor einem Monat auch noch nicht klar. Aber nach einiger Internetrecherche und der festgestellten Diskussionen diesbezüglich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich mit einem angemeldeten (Klein-)Gewerbe für mein Weblog auf der sicheren Seite bin.

Wieso? Da ich in meinen Blog-Beiträgen das eine oder andere Mal auf amazon.de verlinke und im Rahmen des Affiliate-Programms eine Werbekostenerstattung erhalte, gilt mein Weblog nicht als reine Liebhaberei. Stattdessen liegt eine sogenannte „Gewinnerzielungsabsicht“ vor. Dass ich von diesen Erträgen nicht leben kann, sondern gerade mal die Hosting-Kosten für www.ostwestf4le.de zahlen kann, ist in diesem Zusammenhang unerheblich.

Die Beantragungung eines Gewerbescheins ist mehr als einfach. Ich habe im Vorfeld den Antrag, den ich als pdf-Dokument bei meiner hiesigen Behörde herunterladen konnte, ausgefüllt und Montag Morgen mitgenommen. Die Sachbearbeiterin im Gewerbeamt hat die Daten nach Vorlage meines Personalausweises systemseitig erfasst und einer Branche („Internetrecherche“) sowie einer Tätigkeit („Erbringung von Internetdienstleistungen“) zugeordnet. Nachdem ich die Daten überprüft hatte, durfte ich noch 20 Euro bezahlen und konnte mich anschließend Gewerbetreibender nennen.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

15 Kommentare

  1. Bei uns kostet es 30€ und ich musste viel detaillierter alles angegeben, abgesehen davon das es bei mir generell um die komplette Selbstständigkeit es sich hier handelt.

    Aber DDR als Geburtsland anzugeben war schon verdammt cool 😀

  2. Hallo,

    einmalig 20€ oder musst du noch monatlich/jährlich irgendwelche Gebühren zahlen?

    MfG

  3. Habe ich im Januar auch gemacht. Aus Sicherheitsgründen 😉

    Bin mal gespannt, wie ich nächstes Jahr dann mit der EÜR bei der Steuererklärung klar komme …

  4. Dann denke auch an die veränderte Impressumspflicht #nunalsgewerbe

    Viel Glück und Erfolg mit Deinem Vorhaben!

  5. Pingback: Impressumspflicht für das Weblog: Impressum jetzt auch bei mir | Ein Ostwestfale im Rheinland

  6. Musst Du nun Deine Einkünfte von Amazon oder anderen Werbepartnern versteuern?

    Auf jedenfall kannst Du nun in die Metro oder Selgros einkaufen gehen 🙂

    Gruss Daniel

    • Nein, erst ab gewissen Einkommensgrenzen, die jenseits der EUR 15.000,- liegen.

      Ich werde über die Details demnächst ausführlicher bloggen.

      • Naja, angeben muss man die Einnahmen in der Steuererklärung aber trotzdem soweit ich das verstanden habe.

        Da bin ich schon mal auf Deine Ausführungen gespannt, kannst ja mal eine Einführung in die Einnahmen/Überschuss-Rechnung geben! Wäre mir sehr willkommen …

        • Das werde ich mir notieren und aufnehmen!

          • Und wenn Du schon dabei bist, kannst Du ja eine Ausfüllanleitung für den Fragebogen vom Finanzamt (Was für ein Monster!) posten. Nicht zu vergessen die tolle Zwangsmitgliedschaft in der IHK, aus meiner Sicht sinnvoll wie ein Kropf.

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  8. Und auch an die GEZ gedacht? Die wollen nämlich auch Geld (internetfähiger Computer und Gewerbetreibender = GEZ-pflichtig und zwar zusätzlich zur normalen privaten Anmeldung).

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