Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Tagebuch eines Strohwitwers: die letzte Woche

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Es ist wie im Urlaub: die ersten Tage ziehen sich wie Kaugummi und wenn die Hälfte um ist, geht alles blitzschnell. So habe ich auch die dritte und letzte Woche meines kurbedingten Strohwitwer-Daseins erlebt.

Die dritte Woche begann feucht-fröhlich: es war Altweiber angesagt! Wie schon hier nachzulesen war, war ich besonders stolz, dass mein Team endlich ein Gruppenkostüm hinbekommen hat. Motto der diesjährigen Feier war „Karneval verkehrt“ und so gab es in Düsseldorf an Altweiber die ganze Feier lang Kölsch. Kein Witz!

Den Freitag regenerierte ich dann, ehe am Samstag vormittags die letzten Aufräumarbeiten und hauswirtschaftliche Tätigkeiten anstanden. Gegen 18 Uhr stand dann Micha mit zwei Dönertaschen vor der Tür, die sich hervorragend mit meinem Fünf-Liter-Fass Bitburger ergänzten. Wir guckten gemeinsam das Topspiel Bayern – BVB und trotz der Niederlage des BVB trübte das nicht unsere gute Stimmung.

Den letzten Sonntag ohne meine Familie verbrachte ich erneut mit „Klar Schiff machen“ und faulenzen. Abends kam ich dann endlich mal dazu, die New Super Mario Bros. auf der Wii zu begleiten und wurde erst durch eine Akku-leere Wii Remote gebremst.

Rosenmontag hieß es für mich dann erstmals in meinem Berufsleben: arbeiten. In den vergangenen Jahren hatte ich mir immer frei genommen und wir haben den Karnevalsumzug in Büttgen besucht. Da meine Liebsten aber nicht da waren, konnte ich auch arbeiten gehen. Der Tag war rasch vergangenen und plötzlich war es Abend.

Ich aß meine letzte Strohwitwer-Pizza aus dem Backofen, trank mein letztes Strohwitwer-Altbier und guckte dem Restauranthelfer Rach im Fernseher zu, wie er ein Lokal in Recklinghausen rettete. Während der Werbepause packte ich meinen Trolley und meinen Rucksack, ehe es früh ins Bett ging.

Am Dienstag morgen stand ich bereits um 4:40 Uhr auf, um anschließend zwei Stunden im Büro zu arbeiten und dann den IC um 7:33 ab Düsseldorf Hbf gen Norden zu nehmen. Zu meiner Überraschung verlief die Zugfahrt ohne große Probleme und Verspätungen, so dass ich nach Umsteigen in Bremen und Bremerhaven-Lehe gegen halb eins im sonnigen Cuxhaven angekommen bin.

Dort haben mich meine Eltern abgeholt, da ich die Süße und meine beiden Jungs überraschen wollte. Die Drei erwarteten mich erst gegen halb fünf. Nach einem leckeren Fischessen überraschte ich Anne und Luke am Strand, die fasziniert die Eisschollen in der Nordsee beobachteten. Liam war in der Kurklinik geblieben, da er dort mit einigen Kindern spielte. Auch er freute sich sehr über das Wiedersehen. Endlich war die kleine Familie wieder vereint.

Autor: Marc

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