Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Allgäu – Tagebuch, Tag 5: Marketenderwaren, Schneespaß am Riedbergpass und Silvesterfeier

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Am heutigen Silvestermorgen trübte erneut Regen meine Stimmung. Der Wetterbericht ließ aber Gutes hoffen, da es spätestens ab Neujahr wieder Schnee und Kälte ohne Ende geben sollte. Da die beiden Jungs wieder morgens lange geschlafen haben, machte ich mich erst um halb zehn mit Luke auf zum Bäcker. Neben den obligatorischen Brötchen kaufte ich leckere Streuseltaler und Apfel- und Kirschtaschen für den Mittag, da wir abends essen gehen wollen.

Bevor wir gegen elf Uhr Richtung Obermaiselstein gefahren sind, kauften wir beim Tiefenbacher „Mini-Supermarkt“ ein. Der Laden ist sehr klein, die Preise aber groß. Eine Flasche Freixenet-Sekt sollte Euro 8,90 kosten! Trotzdem kaufte ich für die heutige Silvesterfeier Allgäuer Bierspezialitäten und eine Flasche Sekt ein. Anne kaufte zudem noch ein Glas heimischen Honig, der mit EUR 6,90 pro Glas auch nicht gerade günstig war.

Um halb zwölf holten wir meinen Dad ab, um gemeinsam mit ihm auf den Riedbergpass zu fahren. Dort liegt auf 1.400 Metern Höhe ein großes Skigebiet, das wir zum Rodeln nutzen wollten. Vorher stoppten wir kurz bei der Schreinerei Caser und deckten uns mit hübschen Holzarbeiten ein. Es war beeindruckend, welche filigranen Arbeiten der gut 65 Jahre alte Tischler seinen Kunden feilgeboten hat – da konnten wir nicht widerstehen.

Zur Mittagszeit kamen wir auf dem Riedbergpass an. Ganz ohne Schneekanone genossen wir das winterlich-weiße Skigebiet, fuhren mit dem Schlitten ins Tal und bauten einen Schneemann. Nach gut zwei Stunden und nach heftig einsetzendem Schneefall machten wir uns auf den Heimweg, um uns in den kommenden Stunden ein wenig auszuruhen und Kraft für die Silvesterfeier zu tanken.

Silvester 2009 feierten wir in zwei Etappen: erst ab 19 Uhr im Restaurant „Alpenrose“ in Tiefenbach mit einem feudalen und köstlichen Silvester-Abendessen und danach ab viertel vor zehn bei uns in der Ferienwohnung mit bayerischen Bierspezialitäten, Erdnussflips und Rommé-Kartenspielen. Ruckzuck war es Mitternacht und das Jahr 2009 Geschichte. Wir gingen auf den Balkon und schauten von dort aus der Knallerei und Böllerei zu, die sich mehr als eine Viertelstunde lang in unserem Ferienort abgespielt hat.

Auf Böller, Raketen und andere Knaller haben wir in diesem Jahr bewusst verzichtet. Liam rang uns aber das Versprechen ab, dass er an dem letzten Tag des Abends erstmals bis Mitternacht aufbleiben durfte – ich war gespannt, ob er es so lange schafft. Luke legten wir um halb elf schlafen und Liam schaffte es, zwei Stunden länger aufzubleiben. Ich selbst hielt bis halb zwei durch.

Autor: Marc

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