Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Schneechaos im Rheinland – und ich mittendrin

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Nachdem es am gestrigen Sonntag ab halb neun morgens unentwegt geschneit hatte, war es heute Morgen bei minus vier Grad weiterhin weihnachtlich weiß. Der obligatorische Blick auf www.bahn.de ließ nichts Böses ahnen: die für mich relevante S-Bahn S8 hatte maximal fünf Minuten Verspätung. Ich war happy, dass der erste meiner letzten beiden Arbeitstage vor den Weihnachts- und Silvesterferien angenehm beginnen sollten.

Bevor ich Liam zur Schule begleitet habe, konnte ich fix den Gehweg vor dem Haus und der Garage frei räumen. Der Schneefall hatte inzwischen gestoppt. Der Weg zur Schule und später dann zum Bahnhof war beschwerlich: wenige Wege waren geräumt, so dass ich mit meinen Halbschuhen öfter als mir lieb war im nassen Weiß versunken bin.

Am Bahnsteig erwartete mich dann die nächste negative Überraschung: die S8 nach Düsseldorf hatte 35 (!) Minuten Verspätung, die sich dann sogar auf 50 Minuten ausdehnen sollte. Frierend bereitete ich mich auf die längste Dreiviertelstunde meines Lebens am Bahnsteig vor und vertrieb mir die Zeit mit Bloggen, E-Mails schreiben und lesen sowie mobil surfen. 

Doch dann kam die Überraschung: mit fünfzehn Minuten Verspätung tauchte aus dem Nichts eine S-Bahn auf – mein Tag war gerettet! Im Büro häuften sich erneute Krankmeldungen und die Geschichten von U-Bahn- und S-Bahn-Verspätungen auf dem Weg in die Landeshauptstadt. So sehr ich den Winter und seine weiße Pracht mag – das sind die unschönen Seiten der Kälte.

Wie ist es bei Euch gelaufen? Seid Ihr gut an den Arbeitsplatz gekommen? Oder zählt Ihr zu den Glücklichen, die sich bereits im Winterurlaub befinden?

Autor: Marc

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